Einstimmung für die Premierengäste

Intendantin Dominique Caron
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Intendantin Dominique Caron

Empfang im Ostholstein-Museum zur Eröffnung der 65. Spielzeit auf der Freilichtbühne / Intendantin Caron erläutert ihr „Aida“-Konzept

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10. Juli 2015, 12:57 Uhr

Die immense Bedeutung der Festspiele für Eutin war gestern Nachmittag Leitmotiv mehrerer Reden bei dem offiziellen Premierenempfang. Er wurde erstmals im Ostholstein-Museum ausgerichtet und fand dann im Schloss eine Fortsetzung.

Klaus Hoth, Vorsitzender der als treibende Kraft bei der Festspiele GmbH wirkenden Wirtschaftsvereinigung Eutin, begrüßte von Landtagspräsident Klaus Schlie über den „Zeit“-Mitherausgeber Josef Joffe bis zum Pianisten Axel Zwingenberger eine lange Liste von Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Bundeswehr. Dabei hob er die Strahlkraft der Oper hervor, die neben der Landesgartenschau für Eutin als „Leuchtturm“ diene, um Gäste und Kunden anzuziehen. Frank und frei sagte Hoth, dass die Verantwortlichen vor Sorge um die Zuschauerzahlen bisweilen schlecht schlafen, aber auch „Tage des Hochgefühls“ nach stimmungsvollen Aufführungen erleben. Sein Fazit im fünften Jahr des von der WVE dominierten Opernbetriebs: „Unser Haufen bekommt es ganz gut hin.“

Landrat Reinhard Sager unterstrich, ebenso wie Bürgervorsteher Dieter Holst, seine Vorfreude auf die Landesgartenschau 2016. Bereits jetzt zeige die „Großbaustelle, mit welch gewaltigen Anstrengungen Eutin sich herausputzt“. Der Kreis Ostholstein assistiere dabei, indem es seine Kultureinrichtungen am Schloss äußerlich und programmatisch bereits gut in Form gebracht habe.

In gleicher Weise erfreulich sei für ihn, so Sager, „dass die Neuen Eutiner Festspiele wieder so gut davor sind, dass hier mit Oper und Operette ein tolles Programm geboten werden kann“. Der Landrat weiter: „Eutin ohne Sommeroper, das ist einfach unvorstellbar. Deshalb ist jede Unterstützung richtig.“

Intendantin Dominique Caron bekräftigte die Entscheidung, mit „Aida“ ein bei der Inszenierung besondere Anstrengungen verlangendes Werk zu präsentieren: „Aida gehört einfach einmal auf die schönste Naturbühne Deutschlands.“ Dafür sei ein großartiges Bühnenbild geschaffen worden, und auch auf die Kostüme könnten sich die Besucher schon freuen. Und auf die Sänger sowieso: „Wir haben Weltklasse-Stimmen auf der Bühne.“

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