Einstimmige Wahlen bei der Hospizinitiative Eutin

Der neue Vorstand der Hospizinitiative Eutin.
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Der neue Vorstand der Hospizinitiative Eutin.

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23. März 2017, 11:15 Uhr

Einmütigkeit herrschte bei der Jahresversammlung der Hospizinitiative Eutin. Jeweils einstimmig wurden wiedergewählt: die Vorsitzende Brigitte Maas, der 2. stellvertretende Vorsitzende Hans Rech, Schatzmeisterin Susanne Bötticher-Meyners sowie die Beisitzerinnen Marita Himmel und Elisabeth Schreckenberg. Neu im Vorstand sind die Beisitzer Sabine Kayser, Brigitte Hunke, Christiane Tesnau, Klaus Häring und Detlev Seibler. „Der Vorstand freut sich über frischen Wind in den Beisitzerreihen“, sagte Brigitte Maas.

Der Verein hat zurzeit 261 Mitglieder, davon 56 aktive Begleiter. 2016 wurden insgesamt 66 Begleitungen geleistet: 58 Begleitungen wurden abgeschlossen, acht noch ins Jahr 2017 weiter geführt. Auf der Palliativstation leisteten die Begleiter 14 Begleitungen.

Die Hospizinitiative blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Es gab eine ganze Reihe von gut besuchten Veranstaltungen, darunter wieder die Eutiner Hospizgespräche zu Themen wie „Leben verlängern – um welchen Preis“ oder auch „Wie gehen wir mit unseren Verstorbenen um?“, an denen 40 beziehungsweise 50 Gäste teilnahmen.

Bei der Versammlung wurde auch der Tätigkeitsbericht über die Trauerbegleitung in 2016/2017 vorgestellt. Das Trauerbegleitungsteam besteht zurzeit aus vier Aktiven für Erwachsene aus unserem Verein und zwei Aktiven vom Plöner Verein. „Außerdem stellen wir zwei aktive Trauerbegleiter für Kinder und Jugendliche, zwei Begleiter befinden sich in der Ausbildung, jeweils eine für Erwachsene und eine für Kinder und Jugendliche“, sagte Maas.

Zum ersten Mal seit dem Beginn der Trauerbegleitungsarbeit 2008 hatte das Team seit Weihnachten weniger zu tun. Für die neue Trauergruppe haben sich nur zwei Menschen gemeldet (im vergangenen Jahr waren es neun Teilnehmer), so dass keine Gruppe zustande gekommen ist. Auch die Anrufe auf dem Trauertelefon seien aktuell etwas weniger.

Die Zahl der Einzelbegleitungen ist jedoch mit 36 Trauernden größer geworden, die Begleitungen gehen meist über einen längeren Zeitraum.

Sehr erfreulich habe sich die Trauergruppe für Kinder und Jugendliche mit neun Kindern zwischen 7 und 13 Jahren entwickelt, mit denen Begleiter gerade das vergangene Wochenende in Brodten verbracht haben.

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