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Ostholsteiner Anzeiger

18. November 2017 | 13:30 Uhr

Einstimmig an die Spitze gewählt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Jörn Löwenstrom bleibt GdP-Vorsitzender

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2017 | 14:02 Uhr

Jörn Löwenstrom bleibt Regionalgruppenvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Lübeck-Ostholstein. Bei der Jahreshauptversammlung im „Gemeinschaftshaus Rangenberg“ wurde der 48-Jährige einstimmig an die Spitze der Regionalgruppe gewählt. In seinem Geschäftsbericht freute sich Löwenstrom über einen Mitgliederzuwachs. Aktuell verfügt die GdP-Regionalgruppe über gut 670 Mitglieder.

Die ohnehin bestehenden Belastungen für die Landespolizei und damit für Beschäftigten die Polizeidirektion Lübeck würden noch weiter zunehmen, prognostizierte Löwenstrom, der seit vier Jahren als Regionalgruppenvorsitzender fungiert. „Deshalb wird die GdP sogar noch stärker als bislang gefordert sein, ein sorgsames Auge darauf zu werfen, inwieweit diese Belastungen zumutbar seien oder ob Kompensationen hierfür notwendig sind“, unterstrich der GdP-Vorsitzende. Es sei richtig gewesen, dass die politisch Verantwortlichen den Forderungen der GdP entsprochen und ihren Irrweg, das Personal bei der Landespolizei abzubauen, korrigiert und sich stattdessen für die kommenden Jahre für eine Anhebung des Personalbestandes entschieden hätten. Jedoch würden die Verstärkungen durch die Anhebung der Einstellungszahlen erstmals im Jahre 2019 zu spüren sein. „So lange hat das derzeitige Personal die Aufgabenlast und zunehmenden Einsätze zu schultern“, machte Löwenstrom deutlich. So werde der bevorstehende G  20-Gipfel in Hamburg polizeilich eine riesengroße Herausforderung und die Unterstützung durch Einsatzkräften auch aus Lübeck und Ostholstein bedeuten.

Betroffen zeigte sich Löwenstrom über die abermals angestiegene Gewalt gegen Polizisten. 355 Strafanzeigen seien im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit körperlichen oder verbalen Attacken gegen die Ordnungshüter in Lübeck und Ostholstein registriert worden. Laut aktueller Statistik hätten 64 Beamte dabei zum Teil schwere Verletzungen davon getragen. „Das ist alarmierend“, so Löwenstrom.











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