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„Einstellung zur Landesgartenschau ist gar nicht schlecht“

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Förderverein hat Marktbesucher gefragt. 65 Prozent sehen mit der Landesgartenschau überwiegend Vorteile auf Eutin zukommen.

von
erstellt am 03.Mai.2014 | 13:42 Uhr

Die Einstellung der Bürger zur Landesgartenschau (LGS) ist viel besser, als es Leserbriefe oder Gespräche am Stammtisch vermuten lassen. Zu dieser Einschätzung kommt die Vorsitzende des Fördervereines Landesgartenschau, Gabriele Trepka, nach Auswertung einer kleinen Umfrage. Die verrate aber auch, dass noch „ein weites Betätigungsfeld für die Aktivierung von Bürgerengagement bleibe“, ohne das die Landesgartenschau nicht zum erhofften Erfolg werden könne.

Am 26. April und damit ziemlich genau zwei Jahre vor dem Start der LGS 2016 hatte der Förderverein am Rande des Wochenmarktes einen Stand. Unter dem Motto „Wir freuen uns auf die LGS, wie stehen Sie dazu?“ gab es Gespräche mit Marktbesuchern und eine kleine Umfrage. Das Ergebnis der Befragung von 52 Personen teilte Gabriele Trepka am Wochenende mit.

Danach sahen 65 Prozent der Befragten mit der LGS überwiegend Vorteile auf Eutin zukommen, weitere 27 Prozent sahen Vor- und Nachteile etwa gleich groß, nur knapp 8 Prozent erwarten überwiegend Nachteile. Diese Nachteile bestünden für die meisten in den selben Themen: Sperrung der Bebensundbrücke, Änderungen im Seepark durch Sichtachsen, betonierte Hauptwege und Einrichtungen für Trendsportarten. Auch die allgemein gehaltene Befürchtung, Eutin könne wirtschaftlich erheblich unter der LGS leiden, sei immer wieder geäußert worden.

Auf die Frage „Worauf freuen Sie sich zur LGS?“ seien Mehrfachnennungen möglich gewesen: 58 Prozent hätten dort wirtschaftlichen Gewinn erwartet, 52 Prozent eine steigende Bekanntheit Eutins und 41 Prozent die mit der LGS verbundenen städtebaulichen Veränderungen begrüßt. 75 Prozent der Befragten freuten sich auf eine schöne Gartenausstellung und 42 Prozent auf interessante Veranstaltungen.

Trepka: „Unsere Frage nach der Bereitschaft der Eutiner, eine Dauerkarte für 90 Euro zu erwerben, wurde zu 42 Prozent bejaht, 54 Prozent wären zu niedrigeren Preisen dazu bereit. Dabei lag die abgefragte alternative Preisvorstellung zu 80 Prozent bei 50 Euro. Einige lagen noch darunter. Nur 4 Prozent wollen zu keinem Preis eine Dauerkarte kaufen.“

Die Antworten auf die Frage nach einer aktive Unterstützung der LGS seien aber enttäuschend ausgefallen: „33 Prozent der Befragten beabsichtigen keinerlei aktive Unterstützung, ebenfalls 33 Prozent können sich im Augenblick noch nichts vorstellen.“ Immerhin könnten sich 23 Prozent eine Unterstützung der LGS durch eine Mitgliedschaft im Förderverein vorstellen.

Der Förderverein werde die Gespräche mit Bürgern auf dem Markt regelmäßig fortsetzen. Auf einem Flipchart dokumentierte Anregungen und Bedenken würden nicht nur auf der Internetseite des Vereines veröffentlicht, sondern auch an die LGS-Planer weitergeleitet.

www.förderverein-lgs-eutin.de



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