Eine Umleitung, die es nicht gibt

Der Weg Richtung Plön ist gesperrt. Autofahrer reagieren mit Wendemanövern.
Der Weg Richtung Plön ist gesperrt. Autofahrer reagieren mit Wendemanövern.

shz.de von
01. August 2018, 15:18 Uhr

Wer derzeit von Malente aus nach Plön will, steckt schnell in der Falle. Zwar ist ein Schild, das die Sperrung der L 56 in Richtung Plön ankündigt, noch durchgestrichen, doch wenige Meter weiter zum Beginn der Frahmsallee steht dann eine Absperrung mit einem Schild, das die Durchfahrt verbietet. Ein großes gelbes Umleitungsschild weist zwar zuvor auf die Eutiner Straße als Ausweichstrecke hin. Doch die ist seit dem 11. Juli ebenfalls voll gesperrt, was bei manchem Fahrer irritierte Blicke provoziert.

Eigentlich sollte die Eutiner Straße wieder frei sein – rechtzeitig zu den in dieser Woche begonnenen Arbeiten zur Deckenerneuerung auf der L 56. Doch: „Die Eutiner Straße ist voraussichtlich noch bis zum 17. August gesperrt“, erklärte SH-Netz-Pressesprecherin Christine Pinnow, deren Unternehmen an den Bauarbeiten in der Eutiner Straße unter Federführung des Zweckverbands Ostholstein (ZVO) beteiligt ist.

Grund für die Verzögerung: „Wir haben im Boden Spundwände und Betonwiderlager gefunden. Die mussten mit erheblichem Aufwand aus der Erde gebracht werden.“ Das sei nicht abzusehen gewesen.

Für Irritationen bei Anliegern sorgte unterdessen ein fehlendes Anlieger-frei-Schild an der Einmündung von Rachut auf die L 56 in Richtung Malente. Dies wurde offenbar vergessen. Jens Sommerburg, Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, Bauherr der Deckenerneuerung, bekräftigte, dass Anlieger aus den Ortschaften Oberkleveez, Kreuzfeld, Rachut und Drögendiek, wie angekündigt, soweit möglich weiterhin nach Malente fahren können sollen. Ebenfalls angekündigt war die Ausschilderung von Umleitungen und Nebenwegen für Radfahrer, die ebenfalls noch vermisst wurden.

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