Eutin : „Eine kulturelle Ehe eingegangen“

Spritzige Ideen wollen die Macher der Eutiner Festspiele und des Eutiner Schlosses zukünftig gemeinsam austüfteln.
Spritzige Ideen wollen die Macher der Eutiner Festspiele und des Eutiner Schlosses zukünftig gemeinsam austüfteln.

Festspiele und Stiftung Schloss Eutin besiegeln eine strategische Kooperation. Das erste Ergebnis ist eine Matinee am 27. Juli im Schlosshof.

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24. Juli 2014, 13:42 Uhr

Sie leben quasi Tür an Tür, sind sich schon oft begegnet und haben nur eines im Sinn: Kultur. Was liegt da näher, als sich zusammen zu schließen? Das dachten sich wohl auch die Macher der Eutiner Festspiele und der Stiftung Schloss Eutin.

„Wir sind eine kulturelle Ehe eingegangen“, umschrieb gestern Festspiel-Intendantin Dominique Caron die neue Form der Zusammenarbeit der Eutiner Nachbarn. Offiziell heißt es, dass Festspiele und Schloss jetzt „strategisch kooperieren“. Langfristig wollen die beiden kulturellen Leuchttürme der Stadt in Zeiten knapper Kassen Marketing und Vertrieb verzahnen, Veranstaltungen gemeinsam planen und sich gegenseitig präsentieren.

Bevor im Herbst noch intensivere Gespräche – auch mit weiteren Kooperationspartnern wie der Landesgartenschau und der Touristinfo – geführt werden, gibt es erste handfeste Ideen. So soll es drei Matineen im Innenhof des Schlosses geben (siehe Infokasten) – die erste bereits am kommenden Sonntag, 27. Juli, um 11.30 Uhr. Neun südkoreanische Künstler aus dem Festspiel-Ensemble präsentieren berühmte Opernarien und traditionelle Musik ihrer Heimat. Für die jungen Gast-Musiker aus dem Chor sei es eine Chance, selbst einmal im Mittelpunkt zu stehen, so Generalmusikdirektor Urs-Michael Theus. Und – so wünscht es sich Matthias Bönsel, Verwalter des Eutiner Schlosses – die Besucher der Matinee sollen mit den Sängern ins Gespräch kommen und mehr über eine vielleicht fremde Kultur erfahren.

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