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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 08:34 Uhr

Eine Halbzeit hui, dann pfui

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

A-Klasse: 08-Reserve bricht nach der Pause ein, doch rettet den Vorsprung am Ende über die Zeit

Die zweite Mannschaft von Eutin 08 gewann knapp in der A-Klasse gegen den abstiegsgefährdeten SV Hansühn mit 4:3(3:0). Die Eutiner zeigten eine eindrucksvolle erste Hälfte. Angefeuert von den Spielern der Ersten Herren, die ihre Meisterschaft in der Verbandsliga feierten, erspielten sich die Gastgeber die besseren Möglichkeiten.

Hansühn zeigte sich kämpferisch, doch wurde schnell kombiniert, wurde es gefährlich vor dem Tor der Gäste. In der 7. Minute schoss Dominik Palazzoni das 1:0. Nur vier Minuten später schoss Jan Savcenko aus etwa 10 Metern genau in den Winkel zum 2:0 (11.). Die Eutiner hätten in dieser Phase durchaus noch mehr Tore erzielen können. Zwar setzten die Gäste auch in der Offensive Akzente, doch es fehlte an dem zwingenden Abschluss vor dem Eutiner Gehäuse. Nach 36 Minuten setzte sich Dominik Palazzoni über die rechte Seite durch und legte auf Martin Wagner quer zum 3:0-Halbzeitstand. Offenbar gab die hohe Führung den Eutiner Spielern eine trügerische Sicherheit. Nach dem Seitenwechsel lief jedenfalls fast gar nichts mehr zusammen. Die Eutiner leisteten sich viele Fehlpässe. Hansühn wurde stärker und nutzte die Schwäche des Gegners. Jonas Gehrt verkürzte in der 54. Minute auf 3:1. Sechs Minuten später traf Jonas Gehrt zum 3:2-Anschlusstreffer. Niklas Gehrt glich zum 3:3 aus (72.). Das Spiel war gedreht, doch in buchstäblich letzter Minute gelang Eutin der Siegtreffer. Dominik Palazzoni passte in den Hansühner Strafraum. Aus dem Gewühl heraus schoss Martin Wagner das 4:3 (90.+ 2). „Über den Einbruch in der zweiten Hälfte werden wir in der Woche mit der Mannschaft sprechen. Das darf nicht passieren. Uns steckte natürlich auch das Pokalspiel vom Donnerstag in den Knochen. Die Kraft ließ nach in der zweiten Hälfte. Das war ein sehr glücklicher Sieg“,
resümierte Martin Wagner nach dem Abpfiff.

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