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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 16:40 Uhr

Eine Fülle von Anregungen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

50 Lütjenburger sammelten Ideen für eine künftige Nutzung des Sportareals in der stillgelegten Kaserne

Was kann ungenutzten Geländeteilen der ehemaligen Schill-Kaserne geschehen? 50 interessierte Bürger sammelte am Freitag Ideen und schmiedeten Pläne. Ihre Umsetzung muss nun von der Stadtvertretung geprüft werden.

Nachdem in der ehemaligen Kaserne vielfältige Entwicklungen angestoßen und teilweise schon abgeschlossen wurden, soll als weiterer Schritt die Entwicklung des Sportplatzes und angrenzender Flächen sein. Es wurde beraten, welche künftigen Möglichkeiten diese Flächen für Freizeitgestaltung, Tourismus, Kultur und Sport bieten könnten.

Zu den Überlegungen zählt eine Freilichtbühne auch für Musik, diese müsste aber von der Lautstärke her mit dem geplanten Seniorenwohnheim in der Nachbarschaft harmonieren. Breiten Raum der Diskussion nahm ein besonders von Jugendlichen gewünschter Fitness-Parcours ein. Eine Ausdehnung in den angrenzenden Wald oder auch bis ins Nienthal dürfte jedoch am Naturschutz scheitern. Das gilt vermutlich auch für ein angedachtes Café mit Aussichtsturm auf dem ehemaligen Flak-Berg, dem höchsten Punkt des Areals. Ein vom Naturschutz vorgeschriebener Mindestabstand von 30 Metern wäre nicht gegeben.

Eine Fülle von Ideen und Anregungen lieferten die Teilnehmer des Treffens: Das Basketballfeld erhalten, die Straße zum Hügel als Sommerrodelbahn oder Skatebahn nutzen, einen Abenteuerspielplatz mit Wasser bauen und in jedem Fall eine Grillstation. Und warum kann die Eisbahn nicht vom Markt in die Kaserne verlegt werden?

Unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit soll es aber in jedem Fall eine Nutzung in Richtung Sport, für Senioren und Familien, für Erholung und Freizeit geben. Darüber wollen nun die Ausschüsse der Stadtvertretung in den nächsten Wochen beraten. Im Lütjenburger Haushalt stehen erst einmal 150  000 Euro bereit – die allerdings wohl nicht sehr weit reichen werden.

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erstellt am 17.Apr.2016 | 15:10 Uhr

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