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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 16:11 Uhr

Eutin : Eine Bank an einem Lieblingsplatz

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gisela Knutzen stiftete zur Erinnerung ihren Mann, den Altbürgermeister Friedrich Knutzen, eine nach historischem Vorbild gefertigte Sitzbank.

„Das hätte ihm gefallen“, ist Gisela Knutzen sicher. Unterhalb der Schlossterrassen, auf dem kleinen „Balkon“ mit bester Aussicht auf die Stadtbucht, steht seit gestern eine große Sitzbank. Gestern wäre Gisela Knutzens Mann, der frühere Eutiner Bürgermeister Friedrich Knutzen, 85 Jahre alt geworden. Und neben dem seit Juni 2014 existierenden Friedrich-Knutzen-Weg an der Weber-Schule erinnert nun auch die mit einer gravierten Messingtafel versehene Bank an den Altbürgermeister, der am 20. Oktober 2013 im Alter von 83 Jahren verstorben war.

Gisela Knutzen hatte seinerzeit zur Trauerfeier um Spenden für eine Bank gebeten. Hergestellt wurde das edel Stück aus Eichenholz von Jürgen Böhmke, Tischler der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQOH). Die Vorlage lieferte eine historische Bauzeichnung aus dem städtischen Bauamt. Es gibt keinen Hinweis, wie alt diese Skizze ist, aber fotografische Belege, dass solche Bänke tatsächlich existierten. Sabrina Hilpert hat in einem Fotoband eine Aufnahme gefunden, auf der zwei solcher (allerings weiß lackierter Bänke vor dem Tuffsteinhaus im Schlossgarten stehen. Das Foto könnte gut aus der Zeit um 1900 stammen.

Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz und Bürgervorsteher Dieter Holst dankten Gisela Knutzen für die „tolle Idee“, eine Bank zu stiften. Dieter Holst: „Friedrich Knutzen hat diesen Platz sehr geliebt, und mit der Bank sind alle Passanten eingeladen, diese Stelle so zu genießen, wie er es getan hat.“

 

 

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erstellt am 21.Feb.2015 | 13:00 Uhr

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