Einblicke in die maritime Polizeiwelt

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Praktikum einmal anders: Schüler blickten eine Woche lang hinter die Kulissen der Bundespolizeiinspektion See Neustadt

shz.de von
06. Juli 2015, 15:43 Uhr

14 Schüler aus Schulen der Region hatten jetzt bei einem Praktikum die Gelegenheit, den Beruf des Bundespolizisten im Allgemeinen und die Arbeit bei der Bundespolizei See im Besonderen kennen zu lernen.

Gleich am ersten Tag stand eine Mitfahrt auf einem Einsatzschiff der Bundespolizei auf dem Dienstplan. Die Besatzung der „Bad Düben“ nahm die Gäste in Travemünde an Bord und stellte sich den vielen Fragen der sichtlich beeindruckten Schüler.

Mit diesen ersten Eindrücken ging es weiter in die Praktikumswoche. Der Ausbildungsbereich „Schiffsicherung“ stellte das Überleben in See eindrucksvoll dar. Die Praktikanten konnten sich ein Bild davon machen, wie es sich anfühlt, im Überlebensanzug im Wasser zu schwimmen, andere zu retten und selber geborgen zu werden.

Des Weiteren wurden den Schülern die „Ausbildungsmodule der seemännischen sowie der technischen Verwendung“ dargestellt. Es wurden seemännische Knoten erlernt, Motoren auseinander und wieder zusammen geschraubt. Eine Fahrt mit den Kontrollboot auf der Ostsee war bei bestem Sommerwetter ein Höhepunkt der Woche.

Auch die Piloten der Bundespolizeifliegerstaffel in Fuhlendorf gaben Einblicke in ihren Arbeitsbereich. Sie ermöglichten im Rahmen einer Ostseestreife den angehenden Berufsanfängern, einen Polizeihubschrauber mal aus nächster Nähe zu besichtigen. Und die Piloten beantworteten gerne die vielen Fragen.

Erstaunte Gesichter gab es bei dem Themenbereich der „Piraterieprävention“. Viele der Jugendlichen wussten gar nicht, dass es überhaupt noch Piraten auf den Meeren der Welt gibt. Ein intensives Sportprogramm mit Hindernisgerätebahn und Einsatztraining rundete die Woche ab. Der Einstellungsberater gab den Teilnehmern zum Abschluss noch wertvolle Tipps für eine Bewerbung bei der Bundespolizei mit auf den Weg. Am Ende einer anstrengenden, aber auch spannenden Woche waren sich alle einig: Wenn Bundespolizei – dann „BPOL See“.




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