Klassentreffen in Eutin: : Ein Wiedersehen nach 50 Jahren

50 Jahre nach Entlassung aus der Wilhelm-Wisser-Schule im Jahr 1964 traf sich die 10 c wieder in Eutin und tauschte Erinnerungen aus. Das Foto zeigt v. l. Kurt Schwartzkopff, Wilhelm Boller, Antje Lingelbach (Topke), Margret Brakel (Rohde), Renate Göldner (Doll), Wolfgang Rohse, Margarethe Tischmann (Hoffmann), Dieter Ullrich, Gisela Kuhnt (Dose), Marlene Hahne (Pinn) Ursula Heckt (Meier), Roswitha Palm (Walek), Regina Horatschek (Freitag), Edelgard Waskowiak, Wolfgang Bartsch, Eva-Maria Grapengeter (Breitkopf) und Wolfgang Ebert; nicht auf dem Bild Ingrid Glup (Schwarzenbart).
50 Jahre nach Entlassung aus der Wilhelm-Wisser-Schule im Jahr 1964 traf sich die 10 c wieder in Eutin und tauschte Erinnerungen aus. Das Foto zeigt v. l. Kurt Schwartzkopff, Wilhelm Boller, Antje Lingelbach (Topke), Margret Brakel (Rohde), Renate Göldner (Doll), Wolfgang Rohse, Margarethe Tischmann (Hoffmann), Dieter Ullrich, Gisela Kuhnt (Dose), Marlene Hahne (Pinn) Ursula Heckt (Meier), Roswitha Palm (Walek), Regina Horatschek (Freitag), Edelgard Waskowiak, Wolfgang Bartsch, Eva-Maria Grapengeter (Breitkopf) und Wolfgang Ebert; nicht auf dem Bild Ingrid Glup (Schwarzenbart).

Ehemalige Wilhelm-Wisser-Schüler kehrten wieder in ihre alten Klassen zurück / Nächstes Treffen schon in fünf Jahren wieder in Eutin

von
17. Juni 2014, 12:52 Uhr

„Ganz schön dunkel und ganz schön eng ist es in den Fachklassen“, murmelte Kurt Schwartzkopff aus Sonthofen. Er war 1964 Schüler in der Klasse 10c der Eutiner Wilhelm-Wisser-Schule. 50 Jahre später führte Schulsekreätrin Nicole Tobias 18 Ehemalige durch die Schule. Sie schauten dabei in Klassenbücher und Schulchroniken. Neunmal findet sich die Gemeinschaft des letzten Klassenlehrers Günther Dannemann jetzt schon zusammen, seit 1984 sogar alle fünf Jahre.

Die einstige Klassensprecherin Edelgard Waskowiak sagte: „Sechs aus der Klasse konnten nicht teilnehmen, sechs sind aber auch bereits verstorben. Deshalb sind uns die Treffen immer wieder wichtig.“

„Für die Kinder könnte man an dieser Schule aber noch vieles verbessern“, meinte Kurt Schwartzkopff. Zehn Ehemalige sind in Eutin und Umgebung geblieben, weitere in Plön und Mölln. Einige hat es noch in Schleswig-Holstein gehalten, andere sind nach Niedersachsen oder gar Dortmund, Berlin und Frankfurt gezogen. Fast alle des Jahrgangs 1947 sind heute im Ruhestand. Sie hatten Berufen in den Verwaltungen der Rathäuser, Finanzämtern und des Krankenkassenwesens, waren technische Zeichner, Apothekenangestellte, Drogistinnen, Sozialpädagogen oder im Hotelgewerbe tätig. Einige gingen in die freie Wirtschaft und führten ein Unternehmen mit. Dazu zählten Roswitha Palm, die mit ihrem Mann über Jahre das Blumenhaus in der Lübecker Straße betrieb oder Dieter Ullrich, der den Tischlerbetrieb in der Klaus-Groth-Straße bis 2006 inne hatte.

Nach dem Rundgang in der Schule kamen im „Markt 17“ alte Fotos, die Klassenzeitung von der Entlassung und Schulunterlagen gnadenlos auf den Tisch. „Wir haben spontan beschlossen, in fünf Jahren sehen wir uns wieder“, sagte Edelgard Waskowiak. Organisator Wilhelm Boller wird also mit seiner „Eutiner 10c-AG“ die Akte noch nicht schließen und die Daten der Mitschüler weiter pflegen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen