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Ostholsteiner Anzeiger

20. August 2017 | 23:10 Uhr

Plön : „Ein Stück Feuerwehr-Zukunft“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Richtfest in der neuen Kreisfeuerwehrzentrale: Mit der Fertigstellung und dem Bezug wird im September 2016 gerechnet. Die Kosten liegen im Rahmen.

Der Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Kreises Plön nimmt weiter Gestalt an. „110 Tage nach der Grundsteinlegung können wir nun Richtfest feiern“, freute sich Landrätin Stephanie Ladwig in ihrem Grußwort. Es ist ein Stück Feuerwehr-Zukunft, die Schaltstelle für die Feuerwehren im Kreis.

Vertreter des Kreises Plön und der Stadt Preetz, aus Verwaltung und Politik, aber auch Mitglieder der Feuerwehren im Kreis und die am Bau beteiligten Firmen waren zu diesem Ereignis gekommen. „Das erste Glas erhebe ich für die Bauherrenschaft, das zweite Glas für den Architekten und das dritte Glas für Maurer und Zimmerleute“, sprach Enrico Nota von der verantwortlichen Bau-Firma Cordes den traditionellen Richtspruch – um das leere Glas dann am Boden zerschellen zu lassen mit den Worten „geweiht sei dieses Haus zur Stund“.

Geplant ist, dass der Rohbau bis Ende November komplett geschlossen wird. Die Wintermonate sollen dann genutzt werden, um den Innenausbau vorzunehmen. „Dann kommen zwei weitere Meilensteine auf uns zu“, sagte die Landrätin. „Die Fertigstellung und Eröffnung 2016.“ Im Spätsommer sollen die ersten Feuerwehrabteilungen einziehen können.“ Nach der derzeitigen Planung wird die endgültige Fertigstellung für September 2016 angestrebt.

Und noch eine gute Nachricht hatte die Landrätin für die Gäste. Der Kostenrahmen von 6,75 Millionen Euro wird bisher eingehalten. Mehr als zufrieden zeigte sich auch Kreisfeuerwehrchef Manfred Stender. In mehr als 20 Sparten sollen die Feuerwehrleute des Kreises künftig hier ausgebildet werden. „Damit haben wir deutlich mehr Möglichkeiten als bisher.“ Große Bedeutung hat dabei die Übungsstrecke für den Atemschutz – „ohne den fast kein Einsatz heute mehr auskommt.“ Angesiedelt werden soll in der Zentrale auch die Prüfung, Wartung und Instandhaltung aller Feuerwehr-Gerätschaften.

Zusätzlich wird die gerade gebildete Digitale Servicestelle der Feuerwehr hier ihre Räumlichkeiten beziehen – „und die Einführung des Digitalfunks für die Feuerwehr im Kreis Plön in den nächsten zwei Jahren begleiten.“ Parallel läuft die Erschließung eines Übungsgeländes, das sich an die Hauptgebäude anschließt.

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erstellt am 17.Nov.2015 | 04:30 Uhr

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