Ein seltener Gast auf Futtersuche

leserfotowintergoldhähnchen

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28. Januar 2015, 20:26 Uhr

Nach zwei Jahren vergeblichen Bemühens hat OHA-Leser Horst Ehrhardt es jetzt geschafft, ein Wintergoldhähnchen, kleiner noch als ein Zaunkönig, mit der Kamera einzufangen. „Seine Tarnfarbe, die schnellen Bewegungen durchs Gebüsch und wintertrübes Licht lassen kaum ein gutes Foto zu“, weiß der Eutiner aus vielen Geduldsproben.

Der bis zu neun Zentimeter lange und bis zu sieben Gramm schwere Winzling hält sich überwiegend in Nadelholzwäldern auf, sein wispernder Gesang ist kaum wahrnehmbar. Im Winter aber traut es sich auch an Vogelfutterplätze heran. Besonders auffällig ist der schwarz umrandete gold- bis gelbfarbige Scheitel. Regulus regulus, so lautet der wissenschaftliche Name, hat noch einen Verwandten, das Sommergoldhähnchen. Das ist aber nur in der wärmeren Jahreszeit als sogenannter Sommervogel anzutreffen.

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