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Löschfahrzeug angeschafft : Ein nagelneues „LF 10“ für die Feuerwehr

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Rund 200 000 Euro teures Feuerwehrfahrzeug für die Ortswehr Bosau-Kleinneudorf ist nach den Erfordernissen der Wehr ausgestattet worden.

So etwas gibt es nicht alle Tage: Nur ein- bis zweimal erleben Feuerwehrleute, dass ihre Wehren ein neues Feuerwehrfahrzeug erhalten. Ein Feuerwehrfahrzeug hat eine viel längere Haltbarkeit, als ein Privatwagen. Umso größer war bei Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt die Freude, der Feuerwehr Bosau-Kleinneudorf ihr neues Löschfahrzeug (LF 10) am Sonnabend offiziell zu übergeben.

„Dies ist kein Fahrzeug von der Stange, sondern es wurde nach den Erfordernissen der Wehr ausgerüstet“, sagte Schmidt bei der feierlichen Übergabe am Feuerwehrgerätehaus. Gemeinsam habe die Ortswehrführung mit ihrem Gerätewart Alexander Blaasch und Gemeindewehrführer Andreas Riemke die notwendige Ausrüstung für die Ausstattungsausschreibung des 11,5 Tonnen schweren und neunsitzigen Fahrzeugs ausgewählt.

Dabei sei vor allem die laut Feuerwehrbedarfsplan geforderten 1200 Liter Wasser an Bord umgesetzt worden, freute sich Riemke. Damit sei das „LF 10“ nun das dritte wasserführende Löschfahrzeug im Kreis Ostholstein, erklärte Kreisbrandmeister Ralf Thomsen. Zur zusätzlichen Ausstattung zählen ein mobiles Notstrom-Aggregat, vier Atemschutzgeräte sowie je ein integrierter und externer Lichtmast, die den Blauröcken ihre Arbeit bei Nachteinsätzen erleichtern werden.

„Das neue Fahrzeug stellt uns auch vor neue Herausforderungen“, sagte der stellvertretende Ortswehrführer Ulrik Strauer. Neben einer zeitlich intensiven Fahrzeugschulung und Einweisung hätten außerdem fünf aktive Feuerwehrleute den Führerschein Klasse C gemacht und sich darüber hinaus persönlich an den Kosten beteiligt. Begeistert von diesem Einsatz zeigte sich Pamela Lepeschka aus dem Dorfvorstand und bescheinigte den Kameraden der Ortswehr Bosau-Kleinneudorf, dass sie „nicht nur bergen, retten und löschen können, sondern auch Kameradschaft beweisen“.

„Das Fahrzeug ist kein Geschenk, sondern ein notwendiges und erforderliches Rüstzeug, das die Sicherheit der Bürger erhöht“, betonte Landrat Reinhard Sager. Die Gesamtkosten für das multifunktionelle Löschfahrzeug betrugen knapp 200 000 Euro, von denen 45 000 Euro vom Kreis Ostholstein aus Mitteln der Feuerschutzsteuer finanziert wurden. Den Restbetrag übernahm die Gemeinde Bosau, die für die Anschaffung die letzten drei Jahre finanzielle Rücklagen gebildet hatte.





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erstellt am 26.Aug.2013 | 00:33 Uhr

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