Max Kuchel : Ein häufiger Gast in der Holsteinischen Schweiz

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29. November 2018, 13:10 Uhr

Max Kuchel wurde am 3. November 1859 in Altona geboren. Er war der Sohn des Porträtmalers und Zeichenlehrers Theodor Kuchel (1819-1885). Max lernte bei seinem Vater und besuchte von 1880 an die Kunstakademie in Düsseldorf. Von 1889 bis 1909 leitete er ein Schülerinnen-Atelier für Landschafts und Stillebenmalerei. Mit seinen Schülerinnen unternahm er zahlreiche sommerliche Studienreisen in die Holsteinische Schweiz und kam so auch in Kontakt mit dem in Malente immer noch bekannten Landschaftsmaler Hinrich Wrage. (1843-1912).

1895 heiratete Max Kuchel die vermögende Hamburger Kaufmannstochter Marie Helling, eine seiner Malschülerinnen. Im Jahr 1912 erbaute er sich ein repräsentatives Wohn- und Atelierhaus in Altona. Das Haus im heutigen nach dem Maler benannten Kuchelweg in Klein-Flottbek steht heute unter Denkmalschutz.

Das Gemälde, das jetzt im Trauzimmer der Thomsen-Kate hängt, ist eine typische Arbeit des Landschaftsmalers Max Kuchel. Neben vielen Staffeleigemälden hat er zum Beispiel Gemälde für die Gesellschaftszimmer der Afrika-Dampfer der Reederei Hapag-Lloyd gemalt oder das Schloss Rastede für den Großherzog von Oldenburg ausgestattet.

Max Kuchel starb am 21. Mai 1933. Werke von ihm verwahren die Hamburger Kunsthalle, das Altonaer Museum, die Kieler Kunsthalle und weitere Museen in Schleswig-Holstein.

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