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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 01:44 Uhr

Ein Festtag für die Kirche

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Propst: „Die Mauer ist gefallen – auch in Ostholstein“

von
erstellt am 09.Nov.2014 | 17:12 Uhr

Der 9. November - dieses Schicksalsdatum der Deutschen war gestern bei der Amtseinführung von Propst Peter Barz in der Michaeliskirche allgegenwärtig. Bischof Gothart Magaard hatte morgens in Bad Doberan über den Mauerfall gepredigt und nannte als seine Quintessenz der Unergründlichkeit von Gottes Wegen: „Was keiner für möglich hält, kann doch eintreten.“

Zur Eröffnung beschwor der Neustädter Propst Dirk Süssenbach „die Zeit der Freude“ und hatte dabei nicht nur das historische Datum, sondern auch den personellen Neubeginn an der Spitze des Kirchenkreises im Sinn. Er war im April zum Nachfolger von Propst Kramer, Barz im Juni zum Nachfolger von Propst Wiechmann gewählt worden. Die beiden Amtsvorgänger waren ebenso wie viele Pastoren und Vertreter der Kirchenvorstände bei dem Festgottesdienst anwesend.

Propst Barz griff in seiner Predigt ebenfalls das schicksalhafte Thema 9. November auf. Für den Satz „Die Mauer ist gefallen – auch in Ostholstein“ erhielt er spontan Beifall, zu deuten als ein Zeichen der Erleichterung, dass bei den seit 2008 vereinten Kirchenkreisen Oldenburg und Eutin allmählich zusammenwächst, was nach dem Willen der nordelbischen Kirche zusammengehört.

Auch bei der Bildung des Kreises Ostholstein habe es anfangs Zwistigkeiten gegeben, die nach 44 Jahren aber weitgehend vergessen seien, sagte Kreispräsident Ulrich Rüder. Ebenso wie der Eutiner Bürgervorsteher Dieter Holst bot er Propst Barz eine intensive Zusammenarbeit an. Holst: „Sie können auf die Stadt Eutin zählen.“

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