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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 07:14 Uhr

Ein Fest mit Freunden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Viele Gemeinsamkeiten: Am Tag der Deutschen Einheit feierte Eutin 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Putbus

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2015 | 13:55 Uhr

Zu einem guten Fest gehören schöne Blumen, das dachte sich auch die Putbusser Delegation von Stadtvertretern, Feuerwehrmännern und Rosenliebhabern, als sie sich auf den Weg zur 25-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft mit Eutin machte. „Wir haben viel von Eutin gelernt. Aber eines haben wir voraus: Wir sind mit den Rosen ein bisschen besser“, sagte Henry Gurski vom Verein der Rosenfreunde in Putbus am Sonnabend im Eutiner Rathaus mit einem Augenzwinkern.

Übel nimmt man sich solche Bemerkungen nach 25 gemeinsamen Jahren nicht – „wir wissen doch, wen wir an unserer Seite haben“, sagte Eutins Bürgervorsteher Dieter Holst, der die Festrede zum Jubiläum halten durfte. „Ich war von der ersten Stunde an dabei, als wir uns auf Brautschau begeben haben“, sagte Holst. Doch Eutins Bemühungen, noch vor dem Mauerfall Kontakt zu Städten in der ehemaligen DDR zu knüpfen, blieben erfolglos.

Holst hob das Engagement des ehemaligen Stadtvertreters Ewald Bischoff hervor – „ohne dich, so bin ich mir sicher, hätte es diese Partnerschaft nie gegeben“. Bischoff selbst freute sich, diese Feier noch miterleben zu dürfen. Denn es war damals seiner Biografie und dem Zufall zu verdanken, dass suchenden Eutiner 1990 auf Putbus als Partnerstadt stießen.

Noch heute sind die nachfolgenden Würdenträger der Partnerstadt auf Rügen dankbar für die „direkte und unmittelbare Hilfe“ auf allen Ebenen und nicht nur beim Verwaltungs- und Organisationsaufbau seinerzeit, wie der Putbus’ Bürgermeister Harald Burwitz betonte. Mit Hilfe der Eutiner Feuerwehr wurde damals beispielsweise die erste Jugendwehr gegründet. Ein jeder, der beim Festakt sprach, betonte die freundschaftliche Beziehung die zwischen Eutinern und Putbussern neben dem Formalen noch heute gepflegt wird. Und nicht nur Rosen, Schloss und englischer Garten haben beide gemeinsam – auch Putbus wollte einmal eine LGS ausrichten, was an der Zustimmung des Landes wegen klammer Kassen scheiterte. In Eutin begutachteten sie das künftige LGS-Gelände und den Ort, wo künftig die Rose „Putbus“ blühen wird – am Forsthof.

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