Eutin : Ein Fest, ein Park, viele Helfer

Die Mischpoke-Version der Bremer Stadtmusikanten kam bei den Zuschauern gut an. Fotos: Constanze Emde
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Die Mischpoke-Version der Bremer Stadtmusikanten kam bei den Zuschauern gut an. Fotos: Constanze Emde

Zahlreiche Eutiner Vereine präsentierten sich beim zweiten Seeparkfest und luden zum Mitmachen ein. Gröön Lüüd schenkten Strandkörbe

shz.de von
25. Juni 2018, 00:35 Uhr

Eigentlich schade, dass es das Seeparkfest nur einmal im Jahr gibt, denn feiern lässt es sich hier gut. So oder so ähnlich lautete das durchweg zufriedene Fazit der Besucher gestern Nachmittag.

Mehr als 150 Ehrenamtler aus den Bereichen Sport, Kultur und Natur boten zahlreiche Mitmachaktionen an, nutzten das Fest, um ihren Verein oder Institution vorzustellen und für das Miteinander zu werben. „Die Ursprungsidee im vergangenen Jahr war, dass wir den Menschen zeigen wollen, wofür unser neuer Seepark alles geeignet ist und der Plan ging auf. Vieles machen sie heute ganz intuitiv und das ist toll“, sagte Tourismus-Chef Per Köster am Rand der Veranstaltung, die er maßgeblich organisierte. Bei Erna (Erlebnis Natur) konnte die ganze Familie Blumen raten, Zapfen tasten, Felle fühlen und viel spannendes über die Heimwerker unter den Vögeln erfahren. Die Mischpoke sorgte mit ihrem eigens für das Fest geschriebenen „Bremer Stadtmusikanten“ für Freuden-, statt Regentropfen im Gesicht der Zuschauer und die Sportvereine der Stadt luden zum Ausprobieren an Land und auf dem Wasser ein.

Die Gröön Lüüd, die Gruppe Ehrenamtlicher, die sich seit der Landesgartenschau um den Erhalt und die Pflege des Seeparks mit viel Freude kümmert, präsentierte zum Fest die ersten beiden „Upcycling-Strandkörbe“ am Strand. „Wir wollen die Menschen einladen, sich hier auszuruhen, sich am Park zu erfreuen und das, was wir schenken, zu schonen“, sagte Hinnerk Tietjen stellvertretend für die Gröön Lüüd. Die Idee der Strandkörbe sei von Köster gekommen, die Umsetzung nahmen Hanno Hecht sowie Stine Techau und Jannek Schwardt in die Hand.

Köster war am Ende zufrieden, wie viele Besucher auch: „Nur für das Wetter können wir nichts.“

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