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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 17:32 Uhr

Ein familiärer Kindergarten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Spielstube feierte ihr 40-jähriges Bestehen / Einnahmen aus dem Fest sollen in eine Matschanlage fließen

Bereits von Weitem sah man viele bunte Luftballons und hörte lautes Kinderlachen – die Spielstube des Malenter Kinderschutzbundes hat am Weltkindertag ihr 40. Jubiläum gefeiert. Zur Feier des Tages und zur Freude der Kinder gab es eine große Hüpfburg, Popcorn, Kuchen, Würstchen, ein Glücksrad und eine Tombola.

Passend zum Start der bundesweiten Kampagne „Gesundheit gleich Chance“, die das Bewusstsein für Gesundheit stärken soll, versuchte Ernährungsberaterin Jana Dresch Eltern und Kindern die Augen zu öffnen. So durfte beispielsweise in einem Quiz erraten werden, wie viele Zuckerstücke in Cola, Schokolade, Müsli und Co. versteckt sind.

Angefangen habe alles ehrenamtlich, mit einer Elterninitiative, berichtete Vereinsvorsitzende Gabi Viereck. Ende der 70er sei die Spielstube in die Lütjenburgerstraße umgezogen, 1982 der Kinderschutzbund Träger der Einrichtung geworden. „Es ist auch heute noch sehr familiär und die Eltern werden mit einbezogen“, sagte Gabi Viereck. Dies gelte beispielsweise beim Apfelfest, wenn die eigenen Gartenäpfel geerntet und zu Saft gepresst würden.

Neben den zwei staatlich anerkannten Erzieherinnen ist in der Spielstube auch eine Ehrenamtliche tätig: Inge Rogge, liebevoll nur Oma Inge genannt, kommt jeden Dienstag und liest den Kindern Geschichten vor oder unternimmt mit ihnen Ausflüge. Die Kinder werden bis zum Alter von vier Jahren, in Gruppen bis zu 15 Kindern betreut.

„Die Spielstube ist die einzige Einrichtung in Malente, in der Kinder wahlweise zwei bis fünf Tage die Woche abgegeben werden können“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende Kathrin Bauer. „Das unterscheidet uns von den anderen Kindergärten in Malente.“ Die Spielstube sei sehr auf Bewegung ausgelegt. Das 2012 angeschaffte Motorik-Zentrum mit Schwebe-, Sprungtuch und Schaukel sei fest in den Tagesablauf integriert. Auch der Garten mit Nestschaukel, Kletterturm, Rutsche, Sandkasten und eigenem Hochbett lade zum herumtoben ein. Eine Erweiterung ist geplant: Die Einnahmen des Festes sollen einer neuen Matschanlage zu Gute kommen.

> Derzeit hat die Spielstube noch freie Betreuungsplätze zu vergeben. Informationen gibt die pädagogische Leiterin Manuela Lemke unter Telefon 04523/6559.



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erstellt am 22.Sep.2014 | 11:52 Uhr

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