„Ein echtes Stiftungsland“

schlie

von
31. Juli 2015, 16:38 Uhr

Gut 4000 Einladungen wurden verschickt, knapp 50 Adressaten sagten ihre Teilnahme für den ersten Stiftungstag in der Opernscheune zu. Geboten wurde ihnen gestern ein umfangreiches Programm mit vielfältigen Experten-Auskünften zum Stiftungswesen, aber auch mit Einblicken in die Arbeit der Opernmacher um Intendantin Dominique Caron.

Landtagspräsident Klaus Schlie (Foto) war Schirmherr dieser Veranstaltung. Sie wurde von den Eutiner Festspielen und der Volksbank Eutin gemeinsam ausgerichtet und zielte auch darauf ab, weitere Unterstützung für die Freilichtoper zu gewinnen. Dafür warb jedenfalls Klaus Schlie ausdrücklich: „Zwei Stiftungen sind bereits bei den Festspielen engagiert, aber es könnten gerne noch mehr Unterstützer werden.“

Der Landtagspräsident betonte, dass Schleswig-Holstein mit mehr als 600 Stiftungen „ein echtes Stiftungsland“ sei. Ihre Zweckbestimmungen seien oft lokal geprägt, auf Nachhaltigkeit angelegt und generell „ein Ausdruck demokratischen Geistes“. Schlie empfahl den Stiftungen mehr Netzwerkarbeit, das würde ihre Stimme öffentlich „vernehmlicher machen“. Zugleich warnte er davor, „Kernaufgaben staatlichen Handelns in Kultur und Sport“ aus Sparzwängen ganz den Stiftungen zu überlassen. Das würde an den Grundfesten rütteln.

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