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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 03:03 Uhr

„Ein Beruf mit Spannung und Energie“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Elektro-Innungen der Kreise Ostholstein und Plön sprachen 19 Junggesellen frei / Obermeister Ulrich Mietschke (Ostholstein) spricht von guter Auftragslage

von
erstellt am 30.Jan.2016 | 16:21 Uhr

„Sie können was. Sie gehören zu den 75 Prozent, die ihre Ausbildung nicht abbrechen.“ Axel Böhm, Schulleiter des Berufsbildungszentrums Plön, lobte so 19 Junggesellen, die Elektriker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik geworden sind. Die Elektro-Innungen der Kreise Ostholstein und Plön hatten traditionell zu einer gemeinsamen Freisprechungsfeier eingeladen, die in Volks- und Raiffeisenbank Ostholstein Nord-Plön stattfand.

„Sie haben es geschafft“, sagte Ulrich Mietschke zu den Junggesellen, unter denen eine Frau ist, „aber ich möchte auch sagen ,wir haben es geschafft‘.“ Damit würdigte er die Leistungen aller Betriebe, die Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt hatten, sowie der Lehrer in den Schulen in Oldenburg, Eutin und Plön.

Der Beruf des Elektrikers habe Zukunft, versicherte Mietschke. Gegenwärtig sei die Auftragslage im Handwerk gut. Der Bau einer festen Fehmarnbeltquerung werde den Bedarf an Fachkräften in der Region noch erhöhen. „Allerdings müssen Sie sich immer weiter qualifizieren“, betonte der Obermeister. „Der Fortschritt in der Technik wird immer mehr an Fahrt aufnehmen.“ Obermeister Bastian Sohns empfahl den Gesellen, sich zu spezialisieren. „Denn unser Beruf ist äußerst vielfältig“, sagte er.

Axel Böhm wies ebenfalls auf den steten Wandel im Berufsleben hin. „Da darf es keinen Kurzschluss geben in diesem Beruf mit Spannung und Energie“, erklärte er. „Seien sie mutig und lernen sie immer weiter.“ Als Innungsbeste wurden Sönke Hahn (Schulbesuch in Plön), Tobias Maagh (Eutin) und Marcel Maas (Oldenburg) ausgezeichnet. Maas wurde außerdem vom Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens in der Feierstunde mit der Nachricht überrascht, dass er mit Förderung des Bundestages ein Auslandsjahr in den USA absolvieren könne.

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