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„Eigentlich ist es heutzutage für Frauen fairer geworden“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2015 | 12:27 Uhr

Anlässlich des morgigen Weltfrauentages ging der OHA der Frage „Wie hat sich das Verhältnis zwischen Mann und Frau geändert?“ nach. Aufgrund der politischen Brisanz mit dem Beschluss der Frauenquote finden Sie in dieser Ausgabe Antworten auf die Frage von Menschen aus dem ganzen Land.

Julia Hümme, Leiterin des Ostholsteinmuseums, hatte in ihrer Anfangszeit eher das Gefühl, sich nicht wegen ihres Geschlechts, sondern wegen ihres jungen Alters behaupten zu müssen: „Mittlerweile werden aber zumindest in Schleswig-Holstein immer mehr Posten in den großen Häusern mit Frauen besetzt. Ich denke, das wandelt sich gerade.“ Sönke Meyer (24), Erzieher aus Eutin: „Gerade in meinem Beruf ist die Anzahl an Frauen deutlich höher. Ich habe es niemals anders kennengelernt und bisher immer weibliche Chefs gehabt. Doch damit habe ich wirklich gute Erfahrungen gemacht. Ich würde sagen, dass Frauen heute deutlich emanzipierter sind und Männer und Frauen sich im Job gegenseitig nur ‚befruchten‘ können. Es kommt auf eine gute Mischung und die Diskussion, dass Frauen die bisherige Männerdomäne in Führungsetagen aufbrechen können, ist durchaus berechtigt.“ „Eigentlich ist es heutzutage für Frauen fairer geworden“, sagt Farina Gomlich. Sie kritisiert, dass es für Frauen und Männer oft für dieselbe Arbeit unterschiedlichen Lohn gebe: „Das finde ich ungerecht!“ Leon Clausen meint, dass sich in Partnerschaften mit Blick auf die Gleichberechtigung am meisten getan hat. Er hat dafür in der Schule einige positive Beispiele gefunden: „Immer mehr mehr Lehrer gehen in Elternzeit.“

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