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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 15:11 Uhr

Ehrung für einen der großen Söhne Eutins

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 03.Nov.2014 | 10:09 Uhr

Der Hofmaler Wilhelm Tischbein gehörte zu den Künstlern, die im 19. Jahrhundert dazu beitrugen, dass Eutin den Beinamen „Weimar des Nordens“ erhielt. Um an seine Schaffenszeit zu erinnern, engagierte sich der Verein „Kreis der Künste“. Nach zweijähriger Planung weihten die Vorstandsmitglieder Helga Strübing und Achim Tsutsui 14 Informationstafeln im frei zugänglichen Tischbein-Garten in der Lübecker Straße ein.

„Tischbein ist einer der großen Söhne Eutins und soll hier seinen Platz finden“, war es Helga Strübing wichtig. Die ersten Informationstafeln rund um den Großen Eutiner See wurden nach einer Vandalismus-Attacke im Tischbeingartenhaus aufgestellt, informierte Tsutsui. Nach 14 Jahren waren diese unansehnlich geworden, so dass der 2006 gegründete Verein sich für eine Erneuerung einsetzte. Die Informationstafeln geben einen Einblick in das Leben und Wirken von Wilhelm Tischbein, der von 1808 bis zu seinem Tode 1829 in Eutin lebte. So beispielsweise auch die sogenannten Eutiner Öfen mit Malereien des Künstlers.

Mit rund 14 000 Euro erhielte der „Kreis der Künste“ von der Stiftung der Sparkassen Holstein und der Sparkassen-Kultur-Stiftung sowie von der Aktiv Region Schwentine Holsteinische-Schweiz eine finanzielle Unterstützung für die mit Stahl umzogenen und witterungsbeständigen Tafeln. Die Gestaltung, das Layout und den Aufbau übernahmen die Mitglieder in Eigenleistung. Ebenso die Texte, bei denen der Tischbein-Kenner Klaus Langenfeld aus Eutin fachliche Hilfestellung gab. Dieser bedauerte in seiner Laudatio, dass die alten Tafeln nicht mehr Stand hielten. Denn sie standen auf
Eichenpfählen, die Tischbeins Sohn in den Kasseedorfer Tannen noch selbst gepflanzt habe.



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