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Landesgartenschau Eutin : Ehrenamtler sicher: „Das wird gut!“

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Rund 30 freiwillige Helfer der Landesgartenschau erhielten bei einer Geländeführung einen ersten Einblick in ihren späteren Einsatzort.

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erstellt am 22.Feb.2016 | 17:00 Uhr

„Wenn hier später einmal Wohnmobile stehen sollen, wird denen aber mächtig der Wind um die Ohren pfeifen“, scherzte Udo Bahr angesichts der eisigen Böen, die am Wochenende über das Gelände der Landesgartenschau (LGS) fegten. Bahr ist einer der freiwilligen Helfer, die ab April ehrenamtlich auf der LGS aktiv sein möchten. Rund 30 von ihnen erhielten am Sonnabend eine erste Einweisung in den Süduferpark, das Bauhofareal und in den Küchengarten.

„Viele interessiert, wie nachhaltig, aber auch wie erfolgreich die LGS sein wird“, berichtet Nadine Dethling vom LGS-Besucherservice, die die Helfer-Gruppe zusammen mit LGS-Veranstaltungsleiterin Claudia Ohlsen über die bereits fertiggestellten Bereiche am späteren Haupteingang Süd führte. 90 Prozent der Daueranlagen sollen erhalten bleiben, sagte Ohlsen. Dazu gehöre auch der neue Bootssteg mit dem barrierefreien Zugang zum Eutiner See – aber auch die Wege parallel zur Oldenburger Landstraße und der dortige Klimawandel-Garten.

„Im Grunde ist alles fertig“, sagt Ohlsen angesichts zweifelnder Blicke einiger Helfer. Gut, Blumen sind noch nicht zu sehen, dafür seien die Bereiche aber fertig angelegt. Es fehle nur noch die Infrastruktur im Eingangsbereich Süd – der späteren Wirkungsstätte vieler Ehrenamtler. „Das hier ist superwichtig“, sagt Ohlsen angesichts der prognostizierten 600  000 Besucher, die hier – gegenüber der Rettberg-Kaserne – die LGS betreten sollen. „Die Leute, die hier ankommen, werden nach der Busfahrt erstmal aufs Klo müssen, andere vielleicht etwas essen wollen“, stimmte Ohlsen die Ehrenamtler darauf ein, was sie erwarten wird. Die Helfer sollen den Gästen den Weg weisen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und Fragen beantworten. Fragen hatten aber auch die Ehrenamtler: „Gibt es eine Bimmelbahn?“ Ohlsen und Dethling schütteln den Kopf. „Die historischen Gartenanlagen stehen unter Denkmalschutz. Fahren Sie da mal mit einem kleinen Tuckerzug ’rum“, scherzte Ohlsen. Wie die Helfer zu ihren Einsatzort gelangen, war ebenfalls Thema. Parkplätze würden nicht unbedingt in großer Zahl für sie zur Verfügung stehen. Dafür aber Fahrradstellplätze in der Nähe des Eingangs Süd.

Wenig Platz hätten die Ehrenamtlichen für sich selbst. „Es wird nur ein kleiner Raum für uns zur Verfügung stehen“, sagte Dethling. Zudem sollten die Helfer nicht mit großem Gepäck anreisen und auf ihre Wertsachen achten – der Empfangsbereich mit seinem Info-Pavillon werde im Zentrum des Getümmels stehen. Für die Helfer stehe hier eine Mappe mit allen Antworten auf mögliche Fragen bereit, ergänzte Dethling. Dort könne man im Zweifel nachschlagen.

Zweifel am Umfang ihrer Aufgabe zeigte in der Gruppe niemand. Inge Burchard hat bereits mehrere Landesgartenschauen besucht und freut sich auf die Eutiner Ausgabe. „Ich hoffe, dass Eutin davon auf Dauer profitiert“, sagte die Eutiner Ehrenamtliche.

Für Helfer-Kollege Udo Bahr ist das Engagement hier Ehrensache: „Wenn so etwas schon der Stadt stattfindet, in der man wohnt, muss man da doch auch mitmachen. Das wird gut!“, sagte Bahr, der sogar mit sehr geschultem Blick bei der LGS ehrenamtlich arbeiten wird – der Eutiner ist Gärtner.

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