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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 07:55 Uhr

Ehre für Engagierte

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel für drei Kommunalpolitiker aus der Region

von
erstellt am 19.Nov.2014 | 12:07 Uhr

Hans-Alfred Plötner (Schönwalde), Burkhard Jürß (Ahrensbök) und Martin Leonhardt (Dersau) gehören zu 28 langjährig engagierten Kommunalpolitikern, die gestern in Büdelsdorf mit der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel ausgezeichnet wurden. Innenminister Stefan Studt nahm die Verleihung vor.

Hans-Alfred Plötner ist seit über 32 Jahren in der Kommunalpolitik, seit April 2003 ist er ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde. Darüber hinaus war er viele Jahre Amtsvorsteher des Amtes Schönwalde und nach der Ämterfusion des Amtes Ostholstein Mitte. Außerdem führte er 2005 bis 2008 den Schulverband Bungsberg und ist seit Gründung des Zweckverbandes Bungsberg im Jahre 2011 dessen Verbandsvorsteher.

Plötner hatte, wie es in der Laudatio heißt, maßgeblichen Anteil an der Fusion der Ämter Schönwalde und Neustadt-Land und war treibende Kraft bei der Gründung des Zweckverbandes Bungsberg. Als Bürgermeister habe er sich für den Ausbau des innerörtlichen Straßennetzes in Schönwalde stark gemacht und trotz angespannter Haushaltslage auch immer die Feuerwehren wohlwollend im Blick gehabt.

Burkhard Jürß gehört seit 1982 der Gemeindevertretung Ahrensbök an, über elf Jahre war er 1. oder 2. Stellvertretender Bürgermeister, daneben Vorsitzender verschiedener Ausschüsse. 1994 bis 2003 war er Kreistagsabgeordneter. Jürß habe sich, so die Laudatio, über Parteigrenzen hinweg und bei der Bevölkerung ein hohes Ansehen erworben. Zu den Erfolgen seines Wirkens zähle das Bürgerhaus „Ernst und Elly Prüß“ und der Erhalt des alten Rathauses.

Martin Leonhardt war von 1986 bis 2013 Bürgermeister der Gemeinde Dersau, außerdem 1994 bis 2013 Amtsvorsteher des Amtes Plön-Land und heute Amt Großer Plöner See. Mit seiner Amtszeit verknüpft sind ein um gestaltetes Dorfgemeinschaftshaus, die Anerkennung Dersaus als Luftkurort die Einweihung eines Kindergartens sowie eine neue Schiffsanlegebrücke.

Demokratie brauche Menschen, die nicht nur zur Wahl gehen, sondern auch zur Tat schreiten, sagte Studt in der Festveranstaltung. Eine lebendige Demokratie sei keine Selbstverständlichkeit, sie erfordere Menschen, die sich mit Verantwortungsbewusstsein, großem Idealismus und viel Engagement in die Angelegenheiten ihrer Gemeinde, ihres Kreises oder ihres Landes einmischten.

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