EHC muss die stärkste Abwehr knacken

Im ersten Heimspiel gegen die Scorpions musste Patrick Saggau (rechts) auch nach hinten arbeiten.
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Im ersten Heimspiel gegen die Scorpions musste Patrick Saggau (rechts) auch nach hinten arbeiten.

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15. Januar 2015, 11:08 Uhr

In der Eishockey-Oberliga hat es der EHC Timmendorf an diesem Wochenende gleich zweimal mit giftigen Stacheltieren zu tun. Am heutigen Freitag reisen die Beach Boys zum Schlusslicht Wedemark Scorpions und empfangen am Sonntag um 18 Uhr die Scorpions aus Hannover.

In der Wedemark laufen die Timmendorfer als Favoriten auf, zumal die Scorpions kürzlich ihren Top-Scorer Chris St. Jaques verloren haben. Er wechselte in die zweite schweizerische Liga. Mit erst vier Siegen dürften die Mellendorfer die rote Laterne der Tabelle bis zum Schluss der Hauptrunde behalten.

Ungleich schwerer ist die Ausgabe am Sonntag, wenn der Tabellenzweite Hannover Scorpions in Timmendorf antritt. Der frühere Deutsche Meister hat einen starken Kader mit prominenten Namen. Allen voran Ex-Nationalspieler Andreas Morcinietz, der die Scorertabelle mit 64 Punkten aus 25 Spielen anführt. Zudem stellen die Niedersachsen die stärkste Abwehr der Liga.

Dem Timmendorfer Trainer Henry Thom gehen die Mittelstürmer aus. Marco Meyer ist an seinen Studienort zurückgekehrt und Thorben Saggau droht mit einer Schulterverletzung weiter auszufallen. Bleibt als einziger Center Moritz Meyer, der am vergangenen Wochenende sein 400. Spiel für die Timmendorfer bestritt und damit Platz drei der ewigen Tabelle belegt. Wahrscheinlich wird Patrick Saggau wieder als Mittelstürmer neben Kenneth Schnabel und dem formstarken Jason Horst die erste Reihe bilden.„Hannover ist sicher der Favorit, aber an einem guten Tag können wir jeden schlagen“, ist sich Henry Thom sicher.

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