Süsel : „Easy Rider“ füllen die St.-Laurentius-Kirche

Beim Motorradgottesdienst mit dabei: Hündin „Tappsi“ mit Herrchen Bodo Möske.
Beim Motorradgottesdienst mit dabei: Hündin „Tappsi“ mit Herrchen Bodo Möske.

Mit rund 80 Maschinen kamen Biker zum Motorradgottesdienst nach Süsel. Anschließend gab es eine Ausfahrt, danach wurde gegrillt.

shz.de von
09. September 2018, 15:11 Uhr

Wenige Töne reichen, um zu erkennen, was gespielt wird: Mit dem druckvoll vorgetragenen Klassiker „Born To Be Wild“ von „Steppenwolf“ eröffnete die Band „Die Fragezeichen“ stilgerecht den 18. Motorradgottesdienst (Mogo) in der St.-Laurentius-Kirche in Süsel.

Pastor Matthias Hieber und sein Mogo-Team freuten sich gestern über eine mehr als rege Beteiligung: die Kirchenbänke vollbesetzt, vor der Kirche mehr als 80 Maschinen. Das vermutlich älteste Modell war eine liebevoll restaurierte tschechische Jawa aus dem Jahr 1967 – immerhin ein Jahr älter als der Easy-Rider-Song „Born To Be Wild“, der vor 50 Jahren das erste Mal auf Platte veröffentlicht wurde.

„Heimat“ war das Thema des Gottesdienstes. Es war der Versuch, die vielen Aspekte dieses Begriffs mit verschiedenen Mitteln zu beleuchten und einzuordnen. Vom Mogo-Team vorgetragene Texte, ein kleiner Sketch und die Musik der „Fragezeichen“ waren einige der Elemente, die den Gottesdienst belebten. Jeder Teilnehmer erhielt zum Schluss eine kleine Tüte mit je zwei Tulpenzwiebeln. Als Symbol der Verbundenheit mit dem Motorradgottesdienst in Süsel sollte eine davon vor der Kirche gesetzt werden – im kommenden Frühjahr werden die rote Tulpen dann den Schriftzug „MOGO“ zeigen. Die andere soll dann im heimischen Garten der Teilnehmer erblühen.

Im Anschluss startete eine etwa 50 Kilometer lange Ausfahrt, abgesichert durch Polizei und DRK, durch die umliegende Landschaft. Nach der Rückkehr lud die Kirchengemeinde zu gemeinschaftlichem Grillen, Gesprächen und geselligem Beisammensein.

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