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Erlebnis Bungsberg : Drei Schulklassen in einem Bus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Neuer Doppeldeckerbus der Sparkassenstiftung Ostholstein für Fahrten zum „Erlebnis Bungsberg“ vorgestellt und getauft.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2015 | 14:57 Uhr

Bis zu 10  000 Kinder aus Ostholsteiner Kindergärten und Schulen sollen jedes Jahr das „Erlebnis Bungsberg“ (siehe Infokasten) besuchen. Damit der Nachwuchs auch dorthin kommt, hat die Sparkassenstiftung einen Bus im Einsatz. Dieser ist jedoch zu klein.

Der neue Bus heißt „Dodo“. Til (5) und Lennart (6) von der Pansdorfer Kita „Kleine Raupe“ haben ihn gestern in Eutin auf diesen Namen getauft. „Dodo“ ist ein Quantensprung. Wenn auch ein gemächlicher. Denn trotz seiner 510 Pferdestärken geht Sicherheit vor Schnelligkeit. Der neue Doppeldecker-Bus der Sparkassenstiftung hat deshalb Sicherheitsgurte auf allen Plätzen und eine Feuerlöschanlage im Heck. Und hat 96 Sitzplätze – der Vorgänger-Bus konnte nur 48 Passagieren Platz bieten. Jetzt können drei Kita-Gruppen oder Schulklassen in einem Rutsch zum Bungsberg gebracht werden.

„Das Erlebnis der Fahrt beginnt schon in dem Moment, wenn die Kinder abgeholt werden“, sagt Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung. Der neue Bus sei speziell auf die Bedürfnisse der Ostholsteiner zugeschnitten worden. Da der Bus nur in der Region für Fahrten genutzt werde, hat der Doppeldecker keine Bordtoilette oder -küche. Der holländische Hersteller VDL Bus & Coach habe bisher noch nie eines seiner Fahrzeug in dieser Weise modifiziert, hieß es gestern.

15 bis 20 Jahre lang soll der Bus nun Kinder kostenlos zum Bungsberg bringen, schätzt Schumacher. Jahresleistung: rund 80  000 Kilometer. Halter des rund 450  000 Euro teuren Busses ist die Firma Rohde, die auch den Fahrer stellt. Eigentümer bleibt die Sparkassenstiftung. „Dodo“ hat übrigens noch ein Pendant: Die Sparkassenstiftung Stormarn hat einen ähnlichen Doppeldecker bekommen – allerdings unter dem Namen „Didi“.

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