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Ostholsteiner Anzeiger

24. November 2017 | 16:14 Uhr

Süsel : Drei Mal Feuer binnen 24 Stunden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In zwei Scheunen in der Gemeinde Süsel brannte es am Wochenende mehrfach aus bislang unbekanntem Grund. Die Polizei ermittelt

von
erstellt am 16.Jul.2017 | 11:57 Uhr

Drei Einsätze innerhalb von 24 Stunden, ausgelöst durch Brände in zwei Scheunen in der Gemeinde Süsel, haben Feuerwehren am Wochenende absolviert. Angesicht der Duplizität der Ereignisse – es brannte immer in der Nähe der Scheunentore – herrscht Unbehagen, ob es einen Brandstifter gibt.

Das erste Feuer war – wie berichtet – Freitag Mittag in Gömnitz, wo in einer Scheune ein Stapel Brennholz in Flammen stand. Die ersten eintreffenden Feuerwehren löschten die Flammen. Eine Scheune samt Fahrzeugen, Geräten und einer Photovoltaikanlage wurden gerettet.

Zwölf Stunden später, um 23.56 Uhr, qualmte es in einer Scheune in Zarnekau-Siedlung. Die Röbeler und die Zarnekauer Feuerwehren, die als erste ankamen, löschten ein Feuer in altem Heu, das auf dem Boden der sonst weitgehend leeren Scheune lag. Erneut waren wegen der Gefahr einer schnellen Ausbreitung des Feuers zahlreiche Wehren alarmiert worden: Die vier Wehren des Löschbezirkes (Zarnekau, Röbel, Bujendorf und Gömnitz), alle Atemschutz-Träger der Gemeinde Süsel sowie Drehleiter und Rüstwagen der Eutiner Feuerwehr.

Obwohl die Brandschützer in der Nacht erst abrückten, nachdem eine Wärmebildkamera keine Glutnester mehr angezeigt hatte, qualmte es am Sonnabendmittag erneut: Um 11.16 Uhr fuhren die Wehren Röbel und Zarnekau noch einmal in die Siedlung. Nach dem Löschen von Glutnestern wurde mit der Hilfe eines Landwirtes aus Zarnekau und seines Radladers das restliche Heu aus der Halle geschafft. Sowohl in Gömnitz als auch in Zarnekau-Siedlung ist die Brandursache offiziell nicht geklärt, eine vorsätzliche Brandstiftung an beiden Orten ist nicht ausgeschlossen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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