Drei Jahrzehnte gelebtes Europa

Eine estnische Schülergruppe des „Vinni-Pajusti-Gümnaasium“ südlich Stadt Rakvere und Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schloss Plön besuchten Kreispräsident Peter Sönnichsen, der ihnen gemeinsam mit Kreissprecher René Hendricks unter anderem den wegen der Kommunalwahl umgebauten Kreistagssitzungssaal zeigte.
Eine estnische Schülergruppe des „Vinni-Pajusti-Gümnaasium“ südlich Stadt Rakvere und Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schloss Plön besuchten Kreispräsident Peter Sönnichsen, der ihnen gemeinsam mit Kreissprecher René Hendricks unter anderem den wegen der Kommunalwahl umgebauten Kreistagssitzungssaal zeigte.

Estnische Schülerinnen und Schüler zu Besuch im Kreis Plön / Abstecher ins Kreishaus, ins Schloss Plön und das Prinzenhaus

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09. Mai 2018, 14:40 Uhr

Seit knapp drei Jahrzehnten pflegt der Kreis Plön eine Partnerschaft mit dem Kreis Lääne-Viru in Estland. Erst 2017 war der damalige estnische Landrat Marko Torm zu Gast im Kreis Plön. Nach einer Verwaltungsstrukturreform zur Auflösung der Kreise in Estland ist dieser nun Bürgermeister der Stadt Rakvere und weiterhin freundschaftlich mit dem Kreis Plön verbunden. Verwaltungsgliederungen sind nur das eine – das andere sind die menschlichen Bande, die geknüpft wurden und werden in drei Jahrzehnten gelebtem Europa. Unter anderem auch durch das deutsch-estnische Austauschprojekt des Gymnasiums Schloss Plön.

Schülerinnen und Schüler des „Vinni-Pajusti-Gümnaasiums“ südlich der Stadt Rakvere waren kürzlich eine Woche zu Gast in Plön und kamen dabei auch mit Kreispräsident Peter Sönnichsen ins Gespräch. Der freute sich sehr, den jungen Menschen die Kreisverwaltung und den Plöner Kreistag vorstellen und sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede austauschen zu können.

„Wir sind alle Europäer mit vielfältigen kulturellen Prägungen und gleichzeitig vielen Ähnlichkeiten wie der gemeinsamen Ostsee. Es ist so wichtig, Kultur und Geschichte unserer Nachbarn kennenzulernen. Wie kann das besser als durch einen Schüleraustausch gelingen?“ erklärte Sönnichsen.

Während der einen Woche in Plön ging es vor allem darum, Land und Leute kennenzulernen und den Alltag der deutschen Schülerinnen und Schüler zu erleben. Die estnischen Gäste waren in Gastfamilien untergebracht und begleiteten die deutschen Schüler in ihrem Alltag. Darüber hinaus wurden das Plöner Schloss und das Prinzenhaus, die Landeshauptstadt Kiel, die Turmhügelburg in Lütjenburg und die Hansestadt Lübeck besucht. Eine Bootstour auf dem Großen Plöner See nach Bosau stand ebenso
auf dem Programm wie ein Abschiedsgrillen einer viel zu schnell verstreichenden, ereignisreichen Zeit.

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