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Drei Generationen Möller bei der Bujendorfer Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 06.Feb.2014 | 00:33 Uhr

Mit 18 Einsätzen liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Bujendorf ein vergleichsweise arbeitsreiches Jahr 2013, allerdings gab es nichts Spektakuläres: Allein sechs Fehlalarme durch die Brandmeldeanlage im Middelburger Krankenhaus machten ein Drittel der Einsätze aus, hieß es am Wochenende in der Jahresversammlung der 28 Aktiven.

Brandeinsätze gab es nach Auskunft von Wehrführer Dirk Cordes zwei, und beide in der Nachbarschaft: Ein Kellerbrand in einem Zehnfamilienhaus in Zarnekau im Januar und eine brennende Strohpresse auf einem Stoppelfeld im Herbst in Roge. Trotz eines sturmreichen Herbstes wurde die Wehr nur zweimal zu Windbruch gerufen, aber über das Jahr vier Mal zum Abstreuen von Ölspuren.

Der stellvertretende Bürgermeister Albrecht Dudy, Dorfvorsteherin Doreen Tamm und als Vertreter der Patenkompanie Stabsfeldwebel Carsten Rapp bescheinigten den Wehr, sehr aktiv zu sein und dem Bürger ein beruhigendes Gefühl zu vermitteln. Gemeindewehrführer Kai Nagel stellte darüber hinaus fest, dass die Bujendorfer Aktiven einen sehr guten Ausbildungsstand hätten.

Gewählt wurde ein neuer Schriftführer, da Reinhardt Schirmer nach zwölf Jahren nicht mehr kandidierte, seine Nachfolge trat Siegfried Marckmann an.

Für 30 Jahre aktiven Dienst wurde Thorsten Abel geehrt, für zehn Jahre Torben Kloth. In die Wehr aufgenommen wurde Marcel Möller: Damit sind drei Generationen aktiv: Sowohl sein Großvater Heinrich Möller als auch sein Vater Stefan Möller tragen ebenfalls die Uniform.

Zum Ausklang dankte der Wehrführer traditionell den Frauen, die immer die Wehr unterstützen: Claudia Berger, Yvone Kühl und Anika Berger, außerdem gab es für Reinhardt Schirmer ein Geschenk.

Die aktuelle politische Diskussion um die Neuordnung der Feuerwehren in Süsel war übrigens bei der Versammlung kein Thema. Dirk Cordes: „Es gibt Überlegungen im politischen Raum. Dazu sagen wir zum jetzigen Zeitpunkt nichts.“

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