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Drei Eutiner Triathlon-Sprinter unter den schnellsten Vier

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Die Lokalmatadoren liebäugelten beim 19. Rosenstadt-Triathlon schon mit einem Doppelerfolg. Doch dann machte Matthias Dahlmann vom Ratzeburger SV den beiden PSV-Sportlern Jens Borchardt und Frank Groen über die Sprintdistanz einen Strich durch die Rechnung. Die Eutiner sicherten Dahlmann gegen die Konkurrenten ab, denn Borchartdt wurde Zweiter, Groen Dritter und Dirk Timpke vervollständigte das PSV-Trio als viertschnellster Sprinter.

Ein Sprint im Triathlon verlangt den Sportlern eine Menge ab, denn er besteht aus 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Rad fahren und 6,6 Kilometern Laufen.

Auch im Wettbewerb über die Olympische Distanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Rad fahren und zehn Kilometern Laufen sahen die Zuschauer am Kleinen See, dass ein alter Bekannten als Sieger die Ziellinie passierte. Frank Gehse startet für die SG Wasserratten Norderstedt und startete zu Zweitligazeiten für den PSV Eutin. Beim Rosenstadt-Triathlon genoss Sven Schulze Heimvorteil und kam unter dem stürmischen Applaus seiner Polizeikameraden als Zweitschnellster ins Ziel.

Eine sportliche Selbsterfahrung auf neuem Terrain wagte Volontär Christoph Käfer. Der angehende Redakteur und Langläufer nahm zum ersten Mal den sportlichen Dreikampf in Angriff. Die erste Disziplin war für den 25-Jährigen die härteste, das Schwimmen. „Komm’ bloß nicht als Letzter aus dem Wasser“, hatte sich Käfer vorgenommen – und scheiterte mit diesem Vorhaben grandios. Schon nach der Hälfte der Strecke war er hoffnungslos abgehängt, biss sich aber durch. Er trat ordentlich in die Pedale, ließ fünf Konkurrenten hinter sich. Das Laufen ist für den geübten Dauerläufer mit 3,3 Kilometern eigentlich ein Klacks. Eigentlich, denn da hatte er beim Schwimmen und Rad fahren schon viel Kraft gelassen: „Meine Tempo ist erschreckend langsam, ich krieche geradezu die Strecke entlang. Ich fühle mich wie eine Schildkröte, aber es sind einige Schnecken vor mir.“ Der schreibende Sportler kam nicht als Letzter isn Ziel, genoss das Erfolgserlebnis und ließ sich wenige Minuten später von fachkundigen Händen die Wadenmuskeln massieren.

Ganz ohne Eutiner ging der Wettkampf in der 2. Bundesliga über die Bühne. Das Publikum bekam attraktiven Sport geboten. Schnellster Einzelstarter war hier Tim Lange vom TV Buschhütten II, der auch den Teamwettbewerb gewann. Lange benötigte 1:55:46 Stunden. Damit war er knapp elf Minuten schneller als der Rosenstadt-triathlon-Sieger Frank Gehse.

Eine Eutinerin war nach dem Ausdauersporttag besonders zufrieden: Triathlon-Abteilungsleiterin Thelse Schilling erlebte den 19. Rosenstadt-Triathlon als rundum gelungen. Im Vorjahr hatten Regenmassen das Teilnehmerfeld beinahe weggespült. 2013 hielten die grauen Wolken fast dicht. Der Malenter Schwimmmeister Rainer Coen ist beim Eutiner Triathlon Stammgast: „Ich finde es schön, dass das Wetter gehalten hat. Das haben vor allem die kleinesten Starter verdient, die in diesem Jahr ganz zum Schluss ins Rennen gegangen sind.“ Coen wurde über die Olympische Distanz in 2:36:37 Stunden 26. – und fand bei der Laufrunde noch Gelegenheit seine persönlichen Fans mit Kusshand zu grüßen.

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