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Drei bringen es zusammen auf 160 Jahre beim TSV Sagau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Es waren nur drei Mitglieder des Turn- und Sportvereines (TSV) Sagau, die der 1. Vorsitzende Mirko Strunge am Freitag in der Jahresversammlung für langjährige Mitgliedschaft ehrte, aber dabei kamen 160 Jahre zusammen. Hans Howe – er war 1947 im Alter von elf Jahren eingetreten – erhielt eine Ehrenplakette für 70 Jahre Mitgliedschaft. Ehrenmitglied ist er seit 20 Jahren. Howe war zehn Jahre Vorsitzender und 30 Jahre Übungsleiter für Leichtathletik und Rasensport.

„Ich bin eigentlich ein Jahr zu früh in den Verein gekommen. 1947 wurden Jugendliche erst ab zwölf aufgenommen, aber ich fuhr immer mit dem damaligen Vorsitzenden auf der Fahrradstange zu den Veranstaltungen mit,“ erinerte sich Howe. Als Vorsitzender habe sich Howe für den Bau des Sportplatzes neben dem Feuerwehrhaus, an dessen Bau er ebenfalls beteiligt war, eingesetzt, stellte Strunge fest. Damit habe Howe die Entwicklung des TSV erst ermöglicht.

Nach 50 Jahren im Verein wurde Petra Wagner gemäß Satzung zum Ehrenmitglied ernannt. Sie sei mit ihrer Arbeit zum Dorffest oder zu anderen Anlässen „ein Garant fürs Dorfleben“, sagte Strunge. Für 40 Jahre im Verein wurde Matthias Boll geehrt, er sei „ein Partner auf den wir immer verlassen können.“ sagte Strunge.

Einen Wechsel brachte die Sitzung im Vorstand. Stefan Schau wurde einstimmig als Nachfolger seines großen Bruders Karsten zum 2. Vorsitzenden gewählt. Als Kassenwartes wurde einstimmige Andree Schlegel wiedergewählt.

Im vergangenen Jahr seien 24 Mitglieder ausgetreten. Es seien in erster Linie Jugendliche um die 15 gewesen, für die es bisher kein Sportangebot gebe, analysierte Strunge. Im Januar habe man mit einer Bolzgruppe unter Leitung von Marvin Stahl reagiert und zu zwei Schnupperterminen eingeladen. Ziel sei, die Gruppe in Griebel zu etablieren. Mit dem Griebeler SV pflege der TSV eine Kooperation die sowohl Strunge als auch der 1.Vorsitzende des Griebeler SV, Jürgen Fischer, als „wichtige und richtige Entscheidung“ bezeichneten. Dieses Jahr werde man auch über eine Zusammenarbeit beim Schwimmen sprechen, während Zumba und Eltern-Kind-Sport erfolgreich fortgesetzt würden.

Dieses Jahr will der TSv-Vorstand gemeinsam mit Feuerwehr und Dörpsvereen ein Zelt kaufen, das die Kosten für das Dorffes reduzieren soll, nachdem es 2016 ein Defizit gegeben habe. Als Zeltstandort soll ein Platz am Feuerwehrhaus in Eigenleistung gepflastert werden. Für das Zelt liege eine Spendenzusage von 500 Euro vor, weitere Spenden seien willkommen, sagte Strunge. Auf dem Sportplatz sollen die Fußballtore neue Netze samt Bodenhalterung bekommen. Langfristig werde der Kauf eines Rasenmähertreckers notwendig.

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erstellt am 18.Feb.2017 | 15:36 Uhr

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