Dorfvorsteher „kämpft“ um Sanierung der Straßen

Sanierungsbedürftig: Die Straße von Kiekbusch nach Sarau weist viele Löcher auf.  Fotos: Michael Kuhr
1 von 2
Sanierungsbedürftig: Die Straße von Kiekbusch nach Sarau weist viele Löcher auf. Fotos: Michael Kuhr

von
25. Juni 2014, 10:44 Uhr

Kiekbuschs Dorfvorsteher Matthias Claußen kämpfte am Dienstag wie ein Löwe vor dem gemeindlichen Bauausschuss um die Ausbesserung der Straßen in „seinem“ Dorf. Es half nichts: Es fehlt das Geld. Erneut wurde er vertröstet. In der nächsten Sitzung des Bauausschusses soll die Prioritätenliste über die Reihenfolge der Sanierung der Gemeindestraßen aktualisiert werden.

„Es gibt Schlaglöcher in Richtung Liensfeld, Schäden an Banketten und drei Absenkungen“ wusste Bürgermeister Mario Schmidt bereits. Für die Behebung der Absenkungen sei ein Kostenvoranschlag besorgt worden. Danach könnten aus Gründen knapper Finanzen der Gemeinde Bosau nur zwei saniert werden. „Aber in diesem Jahr werde es nichts mehr“, räumte der Ausschussvorsitzende Eberhard Rauch (CDU) ein.

„Ich werde immer wieder vertröstet und weiß schon gar nicht mehr, was ich den Kiekbuschern noch sagen soll“, zeigte sich Matthias Claußen ratlos. Verwundert war er, dass Kiekbusch noch nicht mal auf der alten Prioritätenliste drauf sei. Für ihn seien leere Kassen kein Argument. Die Kiekbuscher hätten eher das Gefühl, dass sie von der Gemeinde vergessen werden.

Eberhard Rauch erinnerte daran, dass die Gemeinde rund 65 Kilometer Gemeindestraßen zu versorgen habe. Bürgermeister Mario Schmidt erhofft sich finanzielle Mittel aus EU-Fördergeldern für den Straßenbau in der Gemeinde.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen