DKSB Eutin schließt sein Warenhaus

Kinderschutzbund kann Defizite nicht mehr auffangen

shz.de von
21. Mai 2013, 03:59 Uhr

Eutin | Der Eutiner Kinderschutzbund (DKSB) schließt zum 30. Juni sein Second-Hand-Warenhaus in der Weidestraße. "Es war eine ziemlich schwere Entscheidung für uns", gibt DKSB-Vorsitzende Heidi Feilke zu. Wirtschaftliche Gründe hätten zu diesem Entschluss geführt, fügt Feilke hinzu.

Bereits seit 2011 erwirtschaftet das Warenhaus keine Gewinne mehr. Schuld daran seien die veränderten Rahmenbedingungen mit dem Möbelhaus der BQOH, privaten Flohmärkten und Ein-Euro-Läden, erklärt der Kinderschutzbund gegenüber der Stadt Eutin. Im Gegenteil: Im vergangenen Jahr belief sich der Verlust auf 28 000 Euro, und auch im ersten Quartal 2013 machte das Second-Hand-Warenhaus Miese. Noch habe dieser Verlust durch Rücklagen aufgefangen werden können. Doch angesichts der zunehmenden Konkurrenz sieht der Kinderschutzbund sich nicht in der Lage, das Möbellager so zu organisieren, dass "die Defizite zumindest auf null gefahren werden könnten".

Auswirkungen hatdie Lage des Warenhauses auch auf weitere Angebote des Kinderschutzbundes. Denn in den vergangenen Jahren wurden mit den Gewinnen beispielsweise die Offene Ganztagsschule in der Albert-Mahlstedt-Schule unterstützt.

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