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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 07:57 Uhr

Diskussion um Hallengebühren

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 20.Feb.2015 | 11:36 Uhr

Bislang zahlen Malenter Vereine und die Spielgemeinschaft Holsteinische Schweiz, an denen zwei Malenter Vereine beteiligt sind, keine Gebühren für die Nutzung der Malenter Sporthallen. Und das soll nach dem Willen der Verwaltung auch so bleiben. Zu einer Neufassung der seit 1994 unveränderten Tarife für die außerschulische Nutzung der gemeindeeigenen Turn- und Sporthallen konnte sich der Sozialausschuss am Donnerstagabend trotzdem nicht durchringen. „Ich möchte vor einer Entscheidung wissen: Was kostet uns eine Handballstunde“, erklärte Ausschussvorsitzender Helmut Wagner (SPD). Außerdem wolle er wissen, wie hoch die Preissteigerung seit 1994 sei.

Die Verwaltung hatte für beispielsweise für auswärtige Sportvereine eine äußerst moderate Preissteigerung vorgeschlagen. So soll etwa die Gebühr für die Nutzung der Sporthalle in der Neversfelder Straße von derzeit 5,11 Euro (damals 10 Mark) pro Stunde auf 5,20 Euro steigen.

Vertreter des TSV Dörfergemeinschaft Holsteinische Schweiz (TSV DG) und des TSV Malente nutzten angesichts der seit Jahren schwelenden Diskussion um Gebühren auch für heimischen Vereine die Gelegenheit, ihre Position klarzumachen. „Wir haben 420 Mitglieder, davon die Hälfte Kinder und Jugendliche“, erklärte TSV-DG-Vorsitzender Christian Harms. „Wir bringen die Jugend von der Straße weg.“ Um Vergleichbares zu erreichen, müsste die Gemeinde viel Geld aufwenden.

Wagner erklärte, dieser Aspekt müsse berücksichtigt werden. Harms ergänzte, dass sein Verein auch Geld in die Sporthalle an der Neversfelder Straße gesteckt habe und außerdem den Rasenplatz, Außenanlagen und Laufbahn in Sieversdorf in Ordnung gebracht habe. „Da haben wir mehrere 1000 Euro reingesteckt“, sagte Harms dem OHA.

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