Diskussion um Einsatzstelle für Feuerwehrrettungsboot geht weiter

shz.de von
10. März 2017, 00:22 Uhr

Eigentlich sollte im Bauausschuss am Mittwochabend geklärt werden, weshalb sich die Kosten für die Einsatzstelle für das Feuerwehrrettungsboot unweit von Schwimmhalle und Ruderverein mit insgesamt fast 60  000 Euro mehr als verdoppelt haben. Doch auch nach der Erklärung des zuständigen Ingenieurs Dirk Repenning blieben Fragen offen. Zum einen habe die Ausschreibung mangels Beteiligung, laut Repenning, nicht funktioniert. Außerdem basierte seine Zeitschätzung auf den Angaben eines Unternehmers. „Doch die notwendige Zeit hat sich mehr als vervierfacht“, sagte Repenning. Platten wurden außerdem teurer als geplant und die Brunnenringe, für die sich Repenning letztlich entschied, weil die kalkulierten Stahlträger vor Ort nicht für die gewünschte Festigkeit sorgten, seien ebenfalls deutlich teurer gewesen.

In der anschließenden Ausschuss-Diskussion wurde deutlich, dass es offensichtlich mehrere Probleme mit dem Bau gab: Zum einen wies das Bauamt – eigentlich zuständig für Baumaßnahmen – die Verantwortung von sich („wir haben das nicht beauftragt, das war eine Sondermaßnahme“), andererseits wollte Verwaltung keine Verantwortlichen nennen, die diese Änderungen in den Stundenzetteln und Kosten ohne Rücksprache genehmigt hatten. Die Ausschussmitglieder forderten einstimmig Verwaltung auf, das Thema zur nächsten Sitzung noch einmal aufzubereiten.

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