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Feierliches Gelöbnis in Plön : Dirk Krüger zollt Soldaten der MUS Respekt

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Plöns Bürgervorsteher sprach erstmals in der Marineunteroffizierschule bei einem Feierlichen Gelöbnis vor jungen Soldaten

142 Frauen und Männer gaben gestern in der Plöner Marineunteroffizierschule (MUS) ihr öffentliches Treuebekenntnis zur Bundesrepublik Deutschland ab. Dafür dankte den zu Vereidigenden und Gelobenden Plöns Bürgervorsteher Dirk Krüger in seiner ersten Ansprache in der MUS.

Vor vielen Ehrengästen – darunter Kreispräsident Peter Sönnichsen, Plöns Bürgermeister Jens Paustian und Flottillenadmiral Jürgen Mannhardt vom Marinekommando in Rostock – sagte Plöns Bürgervorsteher zu den Soldaten: „Sie haben sich entschieden, dass es unsere Verfassung nicht nur wert ist, sich zu ihr zu bekennen, sondern notfalls auch unter Einsatz von Leib und Leben für sie zu kämpfen.“ Die Entscheidung verdiene großen Respekt. Soldaten werden zur Verteidigung des freiheitlich-demokratischen Staates benötigt. Gewälttätige, kriegerische Angriffe ließen sich nur mit Gewalt abwehren. Krüger: „Die Bereitschaft, dieses letzte Mittel einzusetzen, ist Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckung.“ Er hoffe sehr, das es dazu für die Soldaten nicht kommen werde.

Der amtierende Kommandeur der MUS, Kapitän zur See Dr. Jens Kullik, Flottillenadmiral Jürgen Mannhardt und Bürgervorsteher Dirk Krüger schritten zur Musik des Marinemusikkorps Ostsee die Front der angetretenen Soldaten ab. Hinter den 142 jungen Soldaten liegt nach der Ausbildung bereits ein anstrengender und fordernder Abschnitt, stellte Kullik fest. Doch: „Viel Neues und Herausforderndes wartet schon.“ Dabei seien Verlässlichkeit und Verantwortung zwei Werte, die eine große Bedeutung nicht nur im Dienst hätten. Von den Ausbildern der MUS seien die Soldaten dicht an der Realität ausgebildet worden. Kullik: „Das ist nicht immer einfach, nicht immer bequem, manchmal auch hart.“ So würden die Soldaten darauf vorbereitet, im Dienst zu bestehen und allen Herausforderungen gerecht zu werden.

„Soldat sein ist nicht nur ein Job und es ist kein Beruf wie jeder andere“, sagte Kullik weiter. Soldat sein heiße, unter Gefahr fürLeib und Leben für andere einzustehen und Verantwortung zu übernehmen. Es gehe um das demokratische Gemeinwesen und das Einstehen für Freiheit, Toleranz und Nächstenliebe.

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erstellt am 22.Aug.2014 | 04:30 Uhr

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