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Polizei : Die Verbundenheit ist immer noch groß

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Pensionäre trafen sich 50 Jahre nach dem gemeinsamen Ausbildungsbeginn auf Hubertushöhe.

shz.de von
erstellt am 13.Apr.2015 | 14:04 Uhr

Ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seit sich am 1. April 1965 insgesamt 123 junge Nachwuchspolizisten auf dem Gelände der ehemaligen Bereitschaftspolizeiabteilung eingefunden hatten, um ihre Ausbildung als Ordnungshüter aufzunehmen. Nachdem sie sich vor 20 Jahren zuletzt zum Jahrgangstreffen begegnet waren, kam es Freitag dann zum erneuten, insgesamt vierten Wiedersehen des damalig 8. Anwärterlehrgangs. Jens Franzen aus Eckernförde hatte das Treffen in der PD AFB mühevoll organisiert. Letztlich war es 32 pensionierte Polizisten, die aus ganz Schleswig-Holstein nach Hubertushöhe gekommen waren, um sich in fröhlicher Runde an den Beginn ihres Berufslebens als „Gendarm“ zu erinnern.

„Es ist schön, dass nach einem halben Jahrhundert doch noch so viele ehemalige Weggefährten aus der gemeinsamen Anfangszeit bei der Polizei dabei sind. Die Verbundenheit ist immer sehr groß“, war Franzen angetan. Die Ausbildung sei damalig kein Zuckerschlecken gewesen, unter den Ausbildern hätten sich auch „richtig harte Hunde“ befunden. „Am Ende hat es uns aber auch nicht geschadet“, berichtet Jens Franzen. Zur Freude des Organisatoren, der 2003 als Eckernförder Polizist in den Ruhestand wechselte und zuletzt viele Jahre als Diensthundeführer tätig war, hatte es sogar der „Spieß“ des damaligen Jahrgangs, der inzwischen 86-jährige Gerhard Moede aus Kiel, nicht nehmen lassen, zu dem Treffen nach Eutin zu kommen. Dabei waren auch Peter Bietz, der als ehemaliger Fachlehrer dem Ausbildungsjahrgang rechtliche Grundlagen vermittelte, sowie die beiden Eutiner Claus Schulenburg und Peter Fründt, die als junge Gruppenführer den Polizeinachwuchs auf das Berufsleben vorbereitetet hatten. Zu Ehren der Jubilare hatte die PD ein Rahmenprogramm vorbereitet, zu dem die Vorführung der Einsatzmöglichkeiten eines heutigen Wasserwerfers und die Besichtigung des modernen Schießkinos gehörten.

In einer launigen Ansprache erinnerte Peter Bietz als damaliger Ausbilder an vergangene gemeinsame Zeiten, richtete aber auch einen besorgten Blick auf die aktuellen Entwicklungen und Einsatzbelastungen bei der Landespolizei ein. Die übrige Zeit nutzten die ehemaligen Schutz- und Krimimalpolizisten im Casino zum Austausch von Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse und Begebenheiten während ihrer Ausbildungszeit.  




 

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