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Ostholsteiner Anzeiger

20. November 2017 | 13:02 Uhr

Die ungewöhnliche Passion des Holger Bergt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 03.Mai.2016 | 15:46 Uhr

Was treibt einen Menschen dazu, sein halbes Leben einem Kaufhauskonzern und seiner Geschichte zu widmen? Dazu erzählt Holger-Philipp Bergt: „Ein großes Interesse an Architektur und Stadtplanung war bei mir schon in der Jugend vorhanden, vor allem an Waren- und Kaufhausarchitektur.
Das große Karstadt-Haus in Bremen wurde 1988/89 grundlegend umgebaut, die Fassade restauriert und nahezu wieder in den Zustand von der Eröffnung des damaligen „Neubaus“ 1932 zurückversetzt.

Daraufhin habe ich angefangen, in der Karstadt-Geschichte zu recherchieren, da ich von Besuchen bei meiner Familie in Essen wusste, dass dort ein ähnliches Gebäude von 1912 (Erweiterung 1932) steht. Ich bin dann sowohl alleine als auch mit meinem Großcousin im Ruhrgebiet unterwegs gewesen und habe mir die dort vorhandenen Karstadt-Gebäude in Gelsenkirchen-Buer, Recklinghausen, Bottrop usw. angesehen. Der damalige Leiter des Archivs von Karstadt hat mich nach Kräften unterstützt, und mit Unterlagen zur Historie versorgt.

Dann nahm das Ganze seinen Lauf : Besuche aller noch vorhandenen Vorkriegsstandorte, Termine bei den Schau-Werbeabteilungen (dort liegen die jeweiligen historischen Unterlagen), teilweise auch bei Geschäftsführern, Stadtarchiven, Museen etc. Durch Anzeigen und Berichte in Zeitungen, von ehemaligen Angestellten, durch ebay und Flohmarktbesuche wurde die Sammlung immer größer.“

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