zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

26. September 2017 | 06:03 Uhr

Die Uhr tickt für die Gartenschau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Großer Bahnhof im Bahnhof“: NDR-Moderatoren und kleine Künstler des „Spatzennestes“ läuten bei 321 Tagen den Countdown ein

von
erstellt am 12.Jun.2015 | 12:08 Uhr

Der Vergleich drängt sich auf: Im Hamburger Volksparkstadion zeigt eine Uhr, wie lange der HSV schon in der Bundesliga spielt. Im Eutiner Bahnhof vermittelt eine Uhr dem Betrachter, wie lange es noch bis zur Eröffnung der Landesgartenschau 2016 dauert. Die Enthüllung nahmen gestern die NDR-Moderatoren Marie-Luise Bram und Jan Malte Andresen vor, ein Akt, mit dem zugleich eine Medienpartnerschaft der LGS mit dem NDR besiegelt wurde.

Mindestens so viel Aufmerksamkeit wie die Prominenten erntete eine große Gruppe kleiner Künstler: 74 Kinder der Kindertagestätte „Spatzennest“ interpretierten einen Rap, den einige Kinder mit Spielszenen ergänzten. Für das durch Händeklatschen begleitete Stück mit Sprechgesang rund um ein „Raphuhn“ hatte die Erzieherin Katja Dawidowicz eigene Verse mit Bezug zur Landesgartenschau geschrieben. Als Refrain skandierten die Kinder: „Drei, zwei, eins, Landesgartenschau Eutin, Leute kommt, das müsst ihr sehn, in der ganzen Stadt, da wuselt’s, Löcher groß und klein, denn bis nächstes Jahr April muss alles fertig sein“.

Martin Klehs, einer der
beiden LGS-Geschäftsführer, unterstrich die enorme Bedeutung, die Kinder bei der LGS-Planung hätten, für sie werde es bei der LGS viele überraschende Spielmöglichkeiten geben, außerdem seien 700 bis 800 Bildungsveranstaltung mit dem Ziel der Nachhaltigkeit geplant.

Kinder bis sechs Jahre hätten freien Eintritt. Und die Spielgeräte im Seepark würden über die LGS hinaus dort bleiben.

Eutin sei in Richtung Gartenschau in Bewegung, konstatierte Bürgervorsteher Dieter Holst. „Nicht immer läuft alles rund. Aber ich bin mir sicher, dass die Eutiner mit überwältigender Mehrheit die Landesgartenschau feiern wollen und sich auf das freuen, was da kommt.“

Mit der Uhr gebe es einen Denkanstoß, der sich ständig wiederhole. „Es geht rückwärts in die Zukunft. Aber die Verwirklichung der Planungen geht vorwärts. Die Uhr des HSV geht in die Zukunft – mit offenem Ende. Bei uns heißt es 3,  2,  1, und dann sind wir angekommen.“ Er sei sicher, dass dieses Werk gelinge werde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen