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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 17:40 Uhr

Die Stützen der Festspiele

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Oper in Eutin und ihre vielen heimlichen Helfer

von
erstellt am 01.Aug.2014 | 14:04 Uhr

Wenn in diesen Tagen die Oper „Der Troubadour“ oder das Musical „Anatevka“ auf der Freilichtbühne laufen, gibt es eine Reihe von Menschen, die nicht im Programmheft stehen und trotzdem im Stillen stolz auf das Erreichte sein können. „Ohne Menschen wie Holger Ahrens (Bauelemente), Manfred Dose (Firma Cobobes) Arend Knoop (Knoop Bauservice), Helge Tesnau (Fachhandel für Eisen, Heizung, Sanitär) oder Marcus Gutzeit (Brauhaus Eutin) könnten die Eutiner Festspiele den alljährlichen Qualitätsstandard nicht erhalten“, betont Geschäftsführerin Tina Ziegler.

Diese Eutiner Unternehmer stünden stellvertretend für viele Unterstützer, Freunde und Förderer, die die Festspiele mit Personal sowie persönlichem und finanziellem Einsatz begleiten – und das oft spontan.

Ziegler erzählt ein Beispiel: Die Bereitstellung einer Unterkunft für die Studenten der Kansas-Universität (KU), nachdem das in den Vorjahren genutzte Haus Bethesda wegen eines Wasserschadens nicht bewohnbar war. „Kurzerhand stellte Holger Ahrens das ehemalige Hotel Wiesenhof zur Verfügung. Um schnellstmöglich den Einzug zu gewährleisten, veranlassten Manfred Dose und Helge Tesnau die Überprüfungen der Sanitäranlagen und Heizungsanlage. Wie seit Monaten packten auch Arend Knoop mit seinem Bauservice-Team und Marcus Gutzeit voller Elan an, um die Zimmer und den Außenbereich zu verschönern.“ Und auf der Bühne sorgt Dirk Reichmann, Inhaber der Firma Michael Schmidt Heizungsbau, mit einer Gasanlage für die feurigen Szenen bei der Oper „Der Troubadour“.

„Wir sind allen Unterstützern unendlich dankbar. Dieses Engagement ist ein Zeichen dafür, dass die Eutiner Festspiele nur so erfolgreich sein können wie die Menschen, die dahinter stehen. Und davon haben wir dankenswerterweise sehr Engagierte“, sagt Festspiel-Geschäftsführerin Tina Ziegler.
Darüber hinaus seien in den vergangenen Jahren Kooperationen mit Einrichtungen entstanden, die für beide Seiten ein großer Gewinn seien. Dabei nennt Ziegler das Bugenhagen Berufsbildungswerk in Timmendorfer Strand, eine gemeinnützige Einrichtung, die junge Menschen mit Handicap in 50 Berufen ausbildet und in den Arbeitsmarkt vermittelt.

Zum zweiten Mal haben Lehrlinge der Tischlerei Kulissen gebaut. Unter der Leitung der Tischler-Meister Hans-Joachim Bauer und Günter Hardekopf bauten 13 junge Leute in fünf Wochen die Kulisse für den Troubadour.

„Das Gefühl an so etwas Großem zu arbeiten und dann die fertige Kulisse zu sehen ist toll. Da ist man richtig stolz“, schilderte Marvin Radtke (20) seine Empfindungen bei einem Besuch einer Opern-Aufführung. Arend Knoop, der für die Bühnenarbeiten zuständig ist, hatte nur positive Worte für die Zusammenarbeit: „Es verlief alles wirklich gut. Das hätten wir so nicht hinbekommen“.

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