Die Stadt Plön plant eigenen Kindergarten

Plön braucht mehr Kindergartenplätze / Neue Kita nimmt konkrete Formen an

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19. März 2017, 10:04 Uhr

Der Bedarf an Kindergartenplätzen in Plön steigt. Nach neuesten Anmeldezahlen werden für das neue Kita-Jahr im Sommer 263 Plätze im Bereich Plön/Grebin benötigt. Das teilte die Stadt mit.

Darunter sind 50 Plätze für die Altersgruppe U3 in Plön und fünf in Grebin. Bisher hat es laut Bürgermeister Lars Winter 113 Neuanmeldungen gegeben, darunter sind 35 aus der Altersgruppe U3: „Unter dem Strich sprechen wir bei Gegenrechnung der bestehenden Gruppen von 22 fehlenden Plätzen, davon sind acht U3-Plätze.“

Für Winter steht in Anbetracht der Zahlen eindeutig fest: „Der Bedarf an Plätzen steigt.“ Für die Stadt ergebe sich nun die Frage, wie sie darauf reagieren kann, sollte oder muss. In der konkreten Überlegung sei deshalb bereits der Neubau einer zusätzlichen Kita, erläuterte Winter dem OHA. Auf seiner Sitzung Anfang April werde der Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten sich mit dieser Frage beschäftigen.

Konkret gehe es dabei auch um eine mögliche Standortentscheidung. „Es gibt vier Möglichkeiten“, so Winter, ohne dabei den internen Gesprächen im Ausschuss zu einem Standort vorgreifen zu wollen. In jedem Fall müssten rund zwei Jahre für die Planung, die Genehmigungsphase und den Bau selbst eingeplant werden.

Eine Übergangslösung kann sich der Bürgermeister mit einer Container-Lösung vorstellen. Dafür sei auf dem Gelände der Heinrich-Harms-Schule genug Platz. Das würde zumindest reichen, um bis zur Fertigstellung eines Neubaus den Bedarf zu decken. Natürlich werde in einer neuen Kita mehr Platz sein als nur für eine Kinder-Gruppe, die mit rund 20 Kindern angesetzt wird.

Laut Winter gibt es bereits einen möglichen Träger als Interessenten dafür, zumal dieser noch eine eigene Gruppe mit einbringen will. Damit hätte die Stadt dann noch ausreichend Kapazitäten, weiterem Bedarf gerecht zu werden, sollten die Zahlen weiter steigen. „In jedem Fall wollen wir als Stadt nun nicht abwarten, sondern aktiv werden“, bekräftigte Winter die Haltung Plöns.

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