zur Navigation springen

Die Stadt Eutin sucht neues Sprachrohr für Senioren

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Hauptausschuss diskutiert über Seniorenbeauftragte

Seit knapp eineinhalb Jahren gibt es in Eutin keinen Seniorenbeauftragten mehr – dabei sind die Senioren eine der größten Bevölkerungsgruppe unter den Einwohnern. Rosemarie Jordan und Ewald Bischoff bekleideten das Amt lange Jahre gemeinsam, legten es altersbedingt ab. Ragna Peter und Gudrun Orlick folgten – jedoch nicht lange. Aus dem Rücktrittsgrund „in beiderseitigem Einverständnis und aus persönlichen Gründen“, wie es im Rathaus hieß, wurde von den beiden Damen schnell öffentlich klar gestellt, dass sie sich nicht in dem Umfang von der Stadt gehört fühlten, wie sie es sich gewünscht hätten.

Fest steht, Eutin braucht eine Person, die als Sprachrohr für Senioren und Behinderte in den Ausschüssen auftritt und auch Ansprechpartner für die Einwohner ist, meint auch Margret Möller, stellvertretende Bürgervorsteherin. Möller: „Wir suchen Leute, die das Amt übernehmen wollen und auch die Zeit dafür haben, sich um alle Belange, die Senioren und Behinderte betreffen, zu kümmern.“ In der Vergangenheit, da könne sich Möller noch gut daran erinnern, haben die Beauftragten im Vorfeld von Bauarbeiten darauf geachtet, dass Eingänge beispielsweise barrierefrei gestaltet werden. Es sei schade, dass Eutin derzeit keine Beauftragten mehr habe, andere dagegen ganze Beiräte.

Der Vorsitzende des Hauptausschusses, Matthias Rachfahl, bestätigt, dass in der nächsten Sitzung morgen Abend im nicht öffentlichen Teil über potenzielle Namen gesprochen und die Vernetzung der jeweiligen Personen diskutiert werden soll, um eine gute Zusammenarbeit zur Politik zu gewährleisten.

Braucht Eutin dann nicht auch eine Person, die sich um Angelegenheiten und Belange der Jugendlichen kümmert? Möller und Rachfahl bejahen. „Es stellt sich dabei aber die Frage, ob die Jugendlichen überhaupt die Zeit haben, sich parallel zur Schule auch darum zu kümmern“, gibt Möller zu bedenken.

Nach Auskunft von Rachfahl war ein sogenanntes Jugendgremium Thema in der Mitgliederversammlung der CDU. „Wir müssen jetzt in den Fraktionen darüber diskutieren und dann schauen, wie wir das Thema in die Stadtvertretung bringen.“

zur Startseite

von
erstellt am 13.Mär.2015 | 15:55 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen