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Plön : Die SPD-Fraktion steht zur Feuerwehrzentrale

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eine positive Bilanz über die Zusammenarbeit in der Kooperation mit Bündnis 90 / Die Grünen und der FWG Kreis Plön im Kreistag zog SPD-Kreistagsfraktionschef Lutz Schlünsen bei einer Klausurtagung der SPD in Schwartbuck

Eine positive Bilanz über die Zusammenarbeit in der Kooperation mit Bündnis 90  /  Die Grünen und der FWG Kreis Plön im Kreistag zog SPD-Kreistagsfraktionschef Lutz Schlünsen bei einer Klausurtagung der SPD in Schwartbuck: „Wir konnten bisher vieles gemeinsam umsetzen und werden das auch weiterhin tun. Dabei suchen wir auch Mehrheiten außerhalb der Kooperation, was bisher gut gelungen ist.“

Einig war sich die Fraktion, die Mehrkosten der Kreisfeuerwehrzentrale mitzutragen. Kostensteigerungen beim Bau, Architekten-Honorargebührenordnung sowie veränderte DIN-Vorschriften seien dafür verantwortlich. Die SPD habe von Beginn an die Notwendigkeit des Neubaus, den Standort Preetz sowie jetzt auch die Mehrkosten mitgetragen.

Schlünsen: „Wir wollen jetzt den Knoten durchschlagen und einer Verpflichtungsermächtigung über 1,5 Millionen Euro im Nachtragshaushalt zustimmen. Die Mehrkosten seien bereits das Ergebnis intensiver Sparrunden von Kreisverwaltung und Feuerwehr. Es gebe unter wirtschaftlichen Gesichtspunkte keine Alternativen für eine neue Feuerwehrzentrale und den Standort Preetz. Weitere Zeitverluste würden zu neuen Kostensteigerungen führen. Außerdem benötigten die mehr als 3000 ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Kreis diese neue Einrichtung dringend.

Die Mitglieder der Kreistagsfraktion informierten sich über die Flüchtlingshilfe im Kreis. Eine gute und koordinierte Betreuung sei sehr wichtig, um den Flüchtlingen den Start in das neue Zuhause zu erleichtern. „Wir brauchen in der Region eine Willkommenskultur. In der Bevölkerung gibt es Verständnis und Hilfsbereitschaft für Menschen, die um ihr Leben bangen müssen und daher Sicherheit in der Fremde suchen,“ sagte Lutz Schlünsen.

Die Fraktion beschloss ein zehn Punkte umfassendes Aktionsprogramm, das in den nächsten Monaten abgearbeitet werden soll. Dabei geht es unter anderem um Besuche bei Institutionen, Betrieben, Gespräche mit Vereinen und Verbänden, um kontinuierlich und aktuell immer neue Informationen für die politische Arbeit zu bekommen.

Weiterhin steht auf den Agenda eine Neuerarbeitung des Pflegebedarfsplans, Erstellen eines Kulturbegleiters, Verbesserung des ÖPNV auf dem Lande mit dem Ziel eines verbesserten Busverkehrs, auch in den kleinen Gemeinden.

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erstellt am 26.Feb.2015 | 12:51 Uhr

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