Plön : Die Sonne scheint wieder

Mittels Hubsteiger brachten Tobias Krey (rechts) und Peter Daniel die Sonne wieder zurück.
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Mittels Hubsteiger brachten Tobias Krey (rechts) und Peter Daniel die Sonne wieder zurück.

Das Zentralgestirn des Plöner Planetenpfades ist zurück. Der Bürgermeister möchte mehr Werbung machen.

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26. Oktober 2017, 16:00 Uhr

Nach drei Wochen Pause schien gestern am Plöner Strandweg erstmals wieder die Sonne: Der Planetenpfad ist wieder vollständig. Drei wochen dauerte es, das verblichene Gestirn von seinem Gerüst zu holen, neu zu lackieren, einen metallenen Möwenschutz drum herum zu bauen, um die Sonne vor der Verschmutzung durch gefiederte Gäste zu bewahren, und das Ganze gestern morgen wieder zu installieren.

Mit den Arbeiten betraut waren die Schlosser Holger Krey und sein Neffe Tobias Krey aus Pohnsdorf sowie Peter Daniel von der Firma Köhnemann. Die Lackierung übernahm das Unternehmen Stehning (Kiel).

Der Plöner Erhard Wehrend (76), Ingenieur und Studiendirektor a. D. für Physik, Chemie und Mathe, hatte den Bau des 2,6 Kilometer langen Pfades vor neun Jahren angeregt und der Stadt übergeben. Daher trägt die Stadt nach den Worten des Bürgermeisters Lars Winter die Kosten der Maßnahme von rund 500 Euro.

„Der Planetenpfad führt ein Schattendasein und wird viel zu wenig vermarktet, er ist eine der am meisten unterschätzten Einrichtungen der Stadt“, kündigte Winter an, die Attraktion künftig besser bewerben zu wollen. 2018 soll es zum zehnjährigen Bestehen ein kleines Fest geben.

Der Plöner Planetenpfad sei deutschlandweit einmalig, weil maßstabsgetreu, so Winter. Die Sonne misst 71 Zentimeter im Durchmesser und bildet an der Marktbrücke den Startpunkt des Pfades mit acht Planeten, die im Maßstab 1:2 Milliarden und wissenschaftlich exakt im präzisen Abstand und Größenverhältnis zur Sonne stehen.

Ein Modellmeter entspricht laut Wehrend 2000 Kilometern in der Natur. Ein Meter Strandweg entspricht zwei Millionen Kilometern im All.

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