zur Navigation springen

Neuer Schulweg : Die Regenbogenbrücke ist länger gesperrt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Schäden am Beton sind umfangreicher als angenommen. Für die Kinder vom Kampgelände ändert sich der Schulweg.

von
erstellt am 20.Okt.2013 | 14:30 Uhr

Die marode Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal lässt grüßen: In Eutin bleibt die Regenbogenbrücke, die als Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Kampgelände und Blauer Lehmkuhle dient, auf längere Zeit gesperrt. Der Grund: Aufgrund erheblicher Schäden an der Stahlbewehrung im Beton ist die Tragfähigkeit nicht mehr sichergestellt.

Mitte September bereits ist die Brücke gesperrt worden, weil die Stadt dort Instandsetzungsarbeiten am Brückenbelag ausführen lassen wollte. Doch die kamen gar nicht richtig in Gang, wie das Stadtbauamt gestern erklärte: „Es wurde festgestellt, dass die Stahlbewehrung des Brückenüberbaus weitaus mehr geschädigt ist als bisher angenommen. Das daraufhin eingeschaltete Statikbüro hat festgestellt, dass die Tragfähigkeit der Brückenplatte für den planmäßigen Betrieb in den geschädigten Bereichen nicht mehr sichergestellt ist. Dies hat zur Folge, dass die Brücke für den regulären Betrieb nicht wieder frei gegeben werden darf.“

Jetzt werde untersucht, inwieweit eine statische Ertüchtigung des Brückenbauwerkes erforderlich sei und wie die Instandsetzung des Bauwerkes weitergeführt werden könne. „Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich Anfang November vorliegen. Ob weitergehende Instandsetzungsmaßnahmen noch in diesem Jahr durchgeführt werden können, hängt maßgeblich von den dann herrschenden Witterungsbedingungen ab“, so das Bauamt. Zu möglichen Kosten könne man noch gar nichts sagen.

Für die Schüler der Gustav-Peters–Schule wird vorerst weiterhin an der empfohlenen Wegeführung über Plumpstraße, Plöner Straße und Blaue Lehmkuhle festgehalten. Alternativen dazu würden geprüft, hieß es.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen