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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 20:29 Uhr

Die Reformation hat 2017 Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Synode des Kirchenkreises richtet Blick auf die bevorstehenden Feiern

von
erstellt am 17.Nov.2014 | 15:02 Uhr

Die Synode des Kirchenkreises Plön-Segeberg hat bei ihrer jüngstehn Tagung in Kreis Segeberg einer Erweiterung im Stellenplan der Kirchenkreisverwaltung zugestimmt. Auslöser ist die Übernahme der Trägerschaft der Kindertagesstätten der Kirchengemeinde Raisdorf. In der Kita-Abteilung wurden 20 Wochenstunden, bei der Personalabteilung 3 Wochenstunden zusätzlich genehmigt.

Verwaltungsleiter Bernd Sulimma erklärte, dass die Finanzierung durch Verwaltungskosteneinnahmen sicher gestellt sei. Kirchengemeinden würden nicht belastet, und es erfolge kein Zugriff auf Kirchensteuermittel.

Genehmigt wurde von der Synode der Jahreshaushalt 2013 des Kirchenkreises. Er hat ein Volumen von 24,3 Millionen Euro. Pastor Andreas W. Lüdtke wurde in den Nominierungsausschuss gewählt. Pastor Alf Kristoffersen wurde stellvertretendes pastorales Mitglied des Kirchenkreisrates.

Der Blick auf die 500-Fahr-Feier der Reformation, die 2017 bevorsteht, nahm einen breiten Raum der Synodentagung ein. Propst Dr. Daniel Havemann und Pastorin Karin Emersleben, Beauftragte der Nordkirche zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums, referierten zur Einstimmung in Themen wie die Bedeutung einer evangelisch-lutherischen Kirche oder wie sich das Jubiläum nutzen lässt, um Aufmerksamkeit für die Sache des Evangeliums zu wecken.

Schon mal Papst gewesen, in Luthers Schuhe geschlüpft oder den Part des Widersachers Johannes Eck gespielt? Mit dem „Planspiel Reformation“ war das spielend möglich, zeigten Ulv Böttger, Marcel Weger, Jonas Kröning und Hans-Christian Baden Rühlmann. Ihre szenischen Improvisationen folgten auf die Impulsreferate. Mit Spielfreude, Können und Witz entführten sie die Synodalen in die politischen und religiösen Verwicklungen des 16. Jahrhunderts. Anschließend wurde in Arbeitsgruppen unter anderem die starke weibliche Seite der Reformation gesucht, über ein „Musikalische Band“ durch den Kirchenkreis im Jubiläumsjahr beraten, über Grenzen und Möglichkeiten des Priestertums aller Gläubigen heute diskutiert oder es wurden verschiedenste kreative Aktivitäten gegen „biblisches Analphabetentum“ gesammelt.

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