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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 17:03 Uhr

Die Plöner sind einfach wetterfest

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Beim 11. Stadtbuchtfest trotzten die Rudermannschaften am Freitag dem Dauerregen / Landrätin und Bürgermeister im Segelwettstreit

von
erstellt am 02.Jul.2017 | 18:32 Uhr

Zufriedene Veranstalter, vierstellige Besucherzahlen, Musik, Spiel und Spaß: Dass die Plöner wetterfest sind, zeigte sich einmal mehr am Wochenende beim 11. Stadtbuchtfest. Freitagnachmittag trotzten die Jugendlichen beim Drachenbootrennen um den 3. Schüler-Cup dem Dauerregen. 16 der 18 gemeldeten Teams gingen an den Start.

„Für das Zusammengehörigkeitsgefühl brachte das mehr als 25 Grad im Schatten“, zog der Moderator, NDR-Redakteur Rudi Dautwiz, ein Fazit. „Alle mussten hart im Nehmen sein, waren aber motiviert und super drauf. Alles lief nach Plan“, fügte Tourismus-Chefin Caroline Backmann hinzu.

Ihr Team hatte das Fest mit 65 Partnern und Unterstützung von rund 45 Sponsoren organisiert. Noch Donnerstagnachmittag habe die DLRG zwei große Mannschaftszelte zum Aufwärmen, Umziehen und als Wetterschutz aufgebaut, erzählte Backmann. Am Sonnabend beim eigentlichen Drachenbootrennen in der Kanu-Klasse für Sportvereine und in der Fun-Klasse für alle anderen verzeichnete die Rennleitung deutlich mehr Drachenbootvereine als sonst. Der Grund: „Um es auch für Kanumannschaften attraktiv zu machen haben wir erstmals eine Langstrecke von 3,5 Kilometern zusätzlich angeboten“, erklärte Johann Kopiske vom Team Capybaras (Preetz-Schellhorn), zugleich Mitglied der Rennleitung. Zehn der 18 Mannschaften nahmen das Angebot an.

Zum ersten Mal beim Drachenbootrennen dabei war ein Team des Musikzugs Plön. Andere hatten eine weite Anreise auf sich genommen, um nach 2013 zum zweiten Mal dabei zu sein. Aus England und Singapur kamen die Teammitglieder der Red Dragons. Angefeuert und gegründet wurde die Mannschaft von ehemaligen Schülern der King Alfred School der Plöner Marineunteroffizierschule, den Brüdern Ron, Peter und Paul French. Die Schule bestand von 1948 bis 1959 für Kinder britischer Militärangehöriger und zivilen Personals.

Am Sonntag standen Kinder und Familien im Mittelpunkt. Die Flying Pirates von „Plön bewegt“ unter Leitung von Trainer Uwe Hintz zeigten gewagte Sprünge und bastelten aus der Airtrack-Matte ein Floß, mit dem sie auf den Plöner See hinaus ruderten. Der TSV Plön war mit Glücksrad, Spielen und Kinderschminken dabei. Es gab die THW-Riesenrutsche, Holzwerkstatt, Zumba, Kindertanz und vieles mehr.

Eine besondere Gaudi war ein drei mal zehnminütiges Match-Race zwischen den Teams „Kreis-Power“ von Landrätin Stephanie Ladwig mit Martin Gernhardt, Sebastian Milinski und Max von Buddenbrock sowie „Stadt-Energy“ von Bürgermeister Lars Winter mit Lars Hückstädt, Christoph Gebhardt und Dirk Stöver. Das erste Rennen bei Windstärke zwei bis drei entschied Ladwig knapp für sich. Die beiden weiteren Durchgänge gewann Winter. Als „Pokal“ gab es eine Flasche Champagner. Beide waren noch nie gesegelt und schlugen sich wacker. Am Ziel verkündeten sie unisono, dass sie sich nach dieser gelungenen Premiere eine Wiederholung vorstellen könnten.

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