Malente : „Die Partnerschaft zu Binz besteht nicht nur auf dem Papier“

Der Seniorenbeirat und Gäste: Elke Malchau (5. v. re.) begrüßte mit ihren Beiratsmitgliedern und Gästen Helga Holtz (4. v. re.) und ihre Abordnung.
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Der Seniorenbeirat und Gäste: Elke Malchau (5. v. re.) begrüßte mit ihren Beiratsmitgliedern und Gästen Helga Holtz (4. v. re.) und ihre Abordnung.

Seit 13 Jahren besteht die Patenschaft zwischen den Seniorenbeiräten Binz auf Rügen und Malente.

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09. Oktober 2015, 12:00 Uhr

Vor kurzem war eine vierköpfige Delegation aus Rügen im Kneippheilbad zu Gast und wurde im Awo-Bürgerhaus von der heimischen Seniorenbeirats-Vorsitzenden Elke Malchau sowie Gästen aus der Politik und befreundeten Institutionen mit einer Kaffeetafel begrüßt.

Die Gesellschaft erlebe zunehmend einen wachsenden Anteil an älteren Mitbürgern, die allerdings jünger, gesünder und fitter seien, als noch die Menschen eine Generation zuvor, betonte der Bürgervorsteher Rainer Geerdts. Daher sei die Bezeichnung „alt“ auch das falsche Wort, vielmehr werde heute „Best Ager“ oder „Silber Surfer“ gesagt, was sich „verdammt jung und gesund anhöre“, so Geerdts weiter.

Die Pflege einer Patenschaft auf dem Papier zu erhalten, sei einfach. Sie tatsächlich am Leben zu erhalten, erfordere viel persönliches Engagement, gab die Vorsitzende des Binzer Seniorenbeirats, Helga Holtz, zu verstehen. Mit einem Gastgeschenk dankte sie den Malenter Paten für das über Jahre andauernde Miteinander und die Besuche im Zweijahreswechsel. Nach einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch und einem Tagesausflug nach Lüneburg ging es für das Binzer Quartett nach ihrem Besuch in Malente wieder zurück nach Rügen. Der nächste Besuch wird nicht lange auf sich warten lassen.

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